Eine Punkteteilung der besseren Sorte sahen die rund 180 Zuschauer auf dem Züscher Rasen, wo sich die SG Hermeskeil und die SG Thomm gegenüberstanden.

Dank des 2:2 gegen die SG Thomm blieb die SG Hermeskeil zwar ein drittes Mal in Folge ungeschlagen, doch zufrieden war Trainer Andreas Weber mit diesem Ergebnis nicht: „Das Spiel hatte Derbycharakter und war sehr hitzig. Die erste Halbzeit war relativ ausgeglichen, aber in der zweiten waren wir auch nach der Gelb-Roten klar tonangebend. Wir hatten mit zehn Mann die bessere Spielanlage und die klar besseren Torchancen. Das Ergebnis geht mit zehn Leuten in Ordnung, aber vom Spiel selbst ist das Unentschieden nicht ausreichend. Der Punkt ist für Thomm schmeichelhaft und ein Sieg wäre sicherlich verdient gewesen. Es ist schade, aber es hat leider nicht gereicht.“

In einer umkämpften wie ausgeglichenen ersten Hälfte sorgte ein Defensivfehler der SG Thomm für die Führung der Hermeskeiler durch Scott Henninger (31.). Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel direkt wieder an Fahrt auf. Nach einer Gelb-Roten Karte für Hermeskeils Arman Anari (53.) glich Thomms spielender Co-Trainer Luca Leonhard für die Gäste aus (54.). Trotz des Platzverweises und Ausgleichs gaben sich die Hermeskeiler nicht auf, hielten die Partie offen. Auch nachdem ein Freistoß durch Fabian Wiesenthauer den Weg zum 1:2 ins Hermeskeiler Tor fand, spielten die Hausherren weiter nach vorne. Mit Erfolg: Nur zwei Minuten nach der Thommer Führung glich Tobias Gosert per Direktabnahme aus (77.). Weitere Tore sollten in der Schlussphase nicht mehr fallen, sodass die SG Hermeskeil und die SG Thomm in der Tabelle weiter gleichauf liegen. 

Ein Ergebnis, das für Thomm Luca Leonhard trotz der zwischenzeitlichen Unterzahl der Hermeskeiler in Ordnung ging: „Es war ein sehr hitziges Spiel mit intensivem Tempo bei heißen Temperaturen. Wir hatten die Spielkontrolle, lagen aber nach einem individuellen Fehler zurück. Hermeskeil hat es hinten gut gemacht und gut verschoben. Da hatten wir vor allem in der ersten Halbzeit nach vorne Schwierigkeiten. Nach dem 2:1 und dem Hermeskeiler Platzverweis müssen wir es eigentlich nur locker runterspielen. Am Ende können wir aber noch mit dem Punkt froh sein, da Hermeskeil nach dem 2:2 Oberwasser bekam.“