Die einen sind noch punktlos, die anderen ungeschlagen – im Derby zwischen der SG Obermosel und der SG Wincheringen kommt es zum Duell der Gegensätze.

Die SG Obermosel gestaltete das Spiel gegen Spitzenreiter Wawern durch eine defensive Ausrichtung zwar lange Zeit offen, blieb letztendlich aber erneut punktlos. Es war die dritte Nullrunde für die Obermoselaner, die zuvor bereits gegen Wasserliesch und Konz II leer ausgingen. Umso wichtiger ist es, den Negativlauf zu beenden und an diesem Wochenende vor heimischer Kulisse die ersten Zähler einzufahren. Dies wird alles andere als leicht, denn mit der SG Wincheringen empfängt man einen Gegner, der mit breiter Brust anreist. Der Grund: Nach drei Spieltagen gehört die SGW zu einer Gruppe von fünf B-11-Mannschaften, die in der aktuellen Saison noch ungeschlagen sind. Eine starke Leistung, die man nach den Punkteteilungen gegen die SG Weintal und den SV Udelfangen mit einem 4:0-Erfolg gegen den SV Filzen-Hamm krönte. 

Ein Ende dieser Serie will man an Sonntag unbedingt vermeiden, geht es doch ins einzige Derby der Saison. Duelle, die in den vergangenen beiden Spielzeiten zumeist umkämpft waren. Entschied die SG Obermosel in der Spielzeit 22/23 noch beide Derbys (1:2, 5:0) für sich, war in der Saison 23/24 die SG Wincheringen (3:0, 2:2) überlegen. Von einer klaren Favoritenrolle spricht Wincheringens Trainer Bastian Hurth daher nicht: „Das Spiel gegen Obermosel ist unser Derby. Da sind Prognosen immer schwierig. Wir sind aber gut gestartet und fahren mit breiter Brust und dem nötigen Selbstvertrauen nach Nittel.“

Kann die SG Wincheringen die Leistungen der ersten drei Spieltage bestätigen, festigt man den Mittelfeldplatz. Für die SGO bietet sich hingegen die Chance, dem Tabellenkeller mit einem Sieg zu entfliehen.

Nittel, So., 01.09., 14.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes