In einer Neuauflage der Vorjahresduelle stehen sich die DJK St. Matthias Trier II und die SG Wawern in dieser Spielzeit auch in der B-Klasse gegenüber. Obwohl sich beide Teams Aufsteiger nennen, gibt es am Sonntag in Trier-Feyen einen klaren Favoriten.

Die SG Wawern bestätigte am vergangenen Wochenende die Leistungen der ersten beiden Spieltage, blieb konzentriert und sicherte sich gegen die SG Obermosel einen weiteren Sieg. Mit nunmehr neun Punkten auf dem Konto führt der Aufsteiger die Liga weiterhin an, steht vor dem SV Wasserliesch/Oberbillig und SV Konz II auf Rang eins. Einen anderen Saisonstart hat die DJK St. Matthias Trier II hinter sich, die nach Niederlagen gegen Igel-Liersberg II und Wasserliesch auch gegen den SV Konz II (4:3) leer ausging. Anders als der kommende Gegner findet sich die DJK-Reserve somit am Tabellenende wieder und gehört dort zu jenen Teams, die noch keinen Zähler verbuchen konnten.

Am vierten Spieltag wartet nun auf beide Mannschaften ein Wiedersehen mit dem alten Konkurrenten. Der Grund: Die Mattheiser und die SG Wawern kennen sich bereits aus der Vorsaison, stiegen gemeinsam aus der C-Klasse auf. Damals hatte die Spielgemeinschaft klar die Nase vorn und gewann nicht nur die direkten Duelle (0:4, 2:1), sondern auch die Meisterschaft mit 14 Punkten Vorsprung auf die Trierer. Die Favoritenrolle ist in der Neuauflage des Duells also klar vergeben. Zumal sich der Konkurrent laut Matthias-Trainer Jan Näckel weiter verstärkt habe: „Wawern war letztes Jahr der Primus in unserer Klasse und hat sich für diese Saison sehr, sehr gut verstärkt. Ich sehe sie deshalb auch in der B-Klasse unter den Top Drei. Wir sind klarer Außenseiter, werden uns aber einen passenden Matchplan überlegen, das Spiel möglichst lange offenhalten und das Spiel nicht einfach abschenken.“

Ein leichtes Spiel erwartet man auch in Wawern nicht. Dennoch will man den nächsten Sieg nachlegen und hat dafür laut Trainer Ralf Reger die nötige Qualität: „Ich war Matthias gegen Konz gucken. Sie stehen sehr kompakt und halten kämpferisch sehr gut dagegen. Es könnte ein enges Spiel werden, aber wenn wir die Leistung abrufen, zu der wir imstande sind, werden wir auch gegen Matthias gewinnen.“

Trier-Feyen, So., 01.09., 13.00h

Foto: Sandra Maes