Im Spiel zweier ungeschlagener Mannschaften wahrte der FC Könen dank eines Last-Minute-Treffers die weiße Weste. Die Gäste aus Irrel haderten hingegen mit einem „kollektiven Blackout“.

„Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen guten Gegner. Es war ausgeglichen, wobei wir in der ersten Halbzeit mehr Kontrolle und klare Chancen hatten. In der zweiten Hälfte ließen wir ein bisschen nach. Für 15 bis 20 Minuten verloren wir die Kontrolle und Irrel machte das Tor. Am Ende war es ein etwas glücklicher, aber kein unverdienter Sieg“, sah Könens Trainer Bilal Boussi ein durchaus gerechtes Endergebnis. 

In einer umkämpften Partie mit spielerischen Vorteilen aufseiten der Hausherren traf Youssef Alhalak zur 1:0-Pausenführung des FCK. Nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst bei der Führung der Könener, ehe Robin Noah Blasen in der 82. Minute für den späten Ausgleich sorgte. Als schon alles auf eine Punkteteilung hindeutete, setzte der FCK den Lucky Punch: In der dritten Minute der Nachspielzeit traf Tim Lübbers zum 2:1 und sicherte den Hausherren dadurch den zweiten Saisonsieg.

Für die SG Südeifel-Irrel war es hingegen nach zwei Siegen die erste Nullrunde der Saison – und für Trainer Jean-Paul Bossi ein Tag zum Vergessen: „Wir hatten einen kollektiven Blackout. Fast die gesamte Mannschaft hatte einen schlechten Tag und es kamen kaum Pässe an. Könen kämpfte und zeigte auch mehr Einsatz. So Tage kommen vor und damit müssen wir jetzt leben.“