Es war bis zur 88. Minute, als Schiedsrichter Marek Rosswinkel die Partie wegen einem heftigen Gewitter, inklusive Sturmböen und Hagel abbrach, ein flottes und unterhaltsames Bezirksligaspiel in Arzfeld.

Fast 300 Zuschauer wollten die Partie der Regionalligareserve aus der Römerstadt beim starken Heimteam aus der Westeifel sehen. Als es nach besagter Spielzeit in die unverhoffte Pause ging, wartete Rosswinkel noch etwa 35 Minuten ab, ehe er die Partie  schlussendlich abbrach. Der Verband traf bereits am Montag eine Entscheidung und setzte die Partie für den Mittwoch, 11. September um 19.30 Uhr neu an. Was die zahlreichen Zuschauer auf dem Arzfelder Kunstrasen über 88 Minuten gesehen hatten, war fokussierter und gutklassiger Bezirksligafußball mit tollen Torraumszenen. Die Isleker waren zunächst nach einem Abstimmungsfehler zwischen Torwart Connor Karas und Verteidiger malte Apel in der 28. Minute durch Musa Bah in Führung gegangen. Sekunden vor der Pause stellte Nicola Rigoni nach Flanke von Can Yavuz mit einem Kopfball-Aufsetzer an den Innenpfosten auf 1:1. SG-Trainer Florian Moos: „Der SVE hatte mehr Spielanteile, doch wir standen sehr kompakt und haben es taktisch hervorragend gemacht. Zum Schluss besaßen wir die besseren Chancen, doch das Ergebnis bis zum Abbruch ist gerecht.“ Wie der Torwart der Isleker durchblicken ließ, hätten wohl beide Mannschafen mit dem 1:1 leben können, doch jetzt freut sich der Coach auch auf eine Neuauflage in rund zwei Wochen. „Da wollen wir eine ähnlich gute Leistung bringen und natürlich möglichst alle Punkte bei uns lassen.“ SVE-Coach Kevin Schmitt lag unisono mit seinem Co-Trainer Christian Steinbach: „Über 88 Minuten gesehen, geht das 1:1 in Ordnung. Wir hatten die reifere Spielanlage und hatten es zunächst schwer, gegen die resolute Fünfer-Abwehrkette Torchancen herauszuspielen. Andre Thielen hatte beim Stand von 0:0 eine Hundertprozentige.“ Schmitt gab zu, dass Daleiden zum Schluss zwei klare Torchancen mehr auf ihrer Seite verbuchen durften. Mit der Neuansetzung an einem Mittwoch dürften die Trierer indes nicht so glücklich sein.

Foto: Sandra Maes