Weder für den SV Farschweiler noch für die SG Pölich verlief das erste Saisonspiel zufriedenstellend. Im zweiten Anlauf wollen es nun beide Mannschaften besser machen und die ersten Punkte einfahren.
Beim SV Farschweiler machte sich im ersten Saisonspiel der personelle Engpass bemerkbar. Die Folge vieler abwesender Leistungsträger und einer umgebauten Abwehr war eine 9:1-Derbypleite gegen die SG Thomm. Selbstredend, dass Spielertrainer Lukas Jonas vor heimischem Publikum ein anderes Gesicht zeigen möchte: „Der Schock sitzt noch tief. Obwohl es auch personelle Gründe hatte, tun die neun Gegentore gegen einen nicht übermächtig starken Gegner weh. Wir werden es in der Woche kurz besprechen, aber dann abhaken und im Training auf die Basics besinnen. Gegen Pölich wollen wir ein positives Ergebnis einfahren, damit sich die Niederlage schneller vergessen lässt.“
Aber auch an diesem Wochenende erlaubt die Personalsituation des SVF keine Quantensprünge. Zwar kehren Christoph Marx und und Jannik Jonas zurück, doch mit Jannik Schmitt fällt ein anderer nun verletzt aus. „Die Personaldecke bleibt angespannt und ist wir sind nicht wesentlich besser besetzt. Defensiv werden wir wohl wieder besser aufgestellt sein, aber wir werden uns weiter mehr auf den Kampf und Einsatz als auf das Fußballerische konzentrieren müssen.“
Zweischneidiger als beim SV Farschweiler war der Auftritt der SG Pölich, der Coach Alex Becker in der ersten Hälfte noch eine gute Leistung attestierte. Im zweiten Durchgang machten sich aber dann die konditionellen Unterschiede zu Gegner FSV Tarforst II bemerkbar, der einen 2:0-Rückstand in einen 2:4-Auswärtssieg wandelte – eine Schwäche, über die die spielerischen Fortschritte nicht hinwegtäuschen konnten. Deshalb fordert Becker in einem wahrscheinlich umkämpften Spiel vor allem Einsatz: „Farschweiler ist unheimlich schwierig zu bespielen. Sie verloren zwar gegen Thomm, aber da fehlten wohl einige Spieler, die gegen uns wieder da sein sollten. Ich rechne damit, dass die Mannschaft gewinnt, die den besseren Tag hat. Und da wird sich zeigen, wer in unserer Mannschaft dafür alles geben will.“
In der letzten Saison unterhielten die Farschweiler-Pölich-Duelle die Zuschauer mit jeweils sechs Toren. Teilte man sich im Hinspiel noch mit 3:3 die Punkte, siegte der SVF im Rückspiel vor eigenem Publikum (4:2). Den Heimvorteil wird man nun erneut gerne nutzen wollen.
Farschweiler, So., 18.08., 14.30h
