Im Duell zweier Vorjahres-Konkurrenten setzte der SV Konz II das erste Ausrufezeichen und feierte dank Viererpacker Stefan Becker einen deutlichen Sieg.

Die Zweitvertretung aus Konz startete gut in die Partie und übte schon früh Druck auf das Tor des SV Filzen-Hamm aus – mit Erfolg: Stefan Becker traf in der 14. Minute zur Führung der Hausherren. Die Elf aus Filzen-Hamm steckte jedoch nicht auf und glich nach einer Hereingabe durch Mohamed Salah Ismail Abu Said aus (24.). Dennoch blieben die Konzer die aktivere und überlegene Mannschaft, was sich noch in der ersten Hälfte im Ergebnis niederschlagen sollte. In der 31. Minute fand ein langer Ball Stefan Becker, der seine Torjäger-Qualitäten unter Beweis stellte und für die erneute SVK-Führung sorgte. Nur drei Minuten später war Becker erneut zur Stelle und erhöhte nach einer Ecke auf 3:1. Die Gäste hatten den Hausherren in dieser Phase zu wenig entgegenzusetzen und kassierten durch Rene Blasius (42.) und Becker (47.) zwei weitere Gegentore zum 5:1-Pausenstand. Bei diesem Ergebnis sollte es letztlich bleiben, denn trotz weiterer Möglichkeiten schaffte es die SVK-Reserve in Hälfte zwei nicht mehr, weitere Tore folgen zu lassen.

Filzen-Hamms Trainer Jürgen Kopp sah vor allem einen Unterschied bzw. Unterschiedsspieler: „Unsere Truppe war nicht schlechter besetzt als die der Konzer. Man hat aber leider gesehen, dass ein erfahrener Spieler wie Stefan Becker den Unterschied machen kann. Wir haben uns nervös machen lassen.“

Dass man mit dem Vierfach-Torschützen einen „überragenden“ Spieler in den eigenen Reihen hatte, wusste auch Konz-Coach Ralph Güth: „Stefan ist normalerweise ein Spieler der Ersten, der sich aber noch im Aufbautraining befindet. Da muss man nicht drumrum reden: Mit seiner Klasse und Erfahrung macht er enorm viel aus und ich hoffe, dass er uns noch ein paar Spiele zur Verfügung steht. In der zweiten Halbzeit war es dann von beiden Seiten – wahrscheinlich dem Wetter geschuldet – nur noch ein Geplänkel. Das Ergebnis geht aber voll und ganz in Ordnung, denn wir hatten noch genügend Chancen. “