Erst deutlich geführt, dann den Faden verloren und am Ende doch noch das „glückliche 3:4“ erzielt – der FC Könen setzte sich in einer packenden und spielerisch starken Partie gegen die heimische SG Saartal II durch.

Zwischen der SG Saartal II und dem FC Könen kam es in den ersten 30 Minuten zum erwarteten Duell auf Augenhöhe. Die Hausherren erkämpften sich leichte Vorteile, konnten die erspielten Möglichkeiten aber nicht zur Führung nutzen. Das rächte sich: Adonis Gashi (34.) und Tim Lübbers (43.) stellten das Ergebnis für den FC Könen binnen neun Minuten auf 0:2. Kurz nach dem Seitenwechsel legte Lübbers dann mit seinem zweiten Treffer das 0:3 nach (51.). Die Saartal-Elf gab sich jedoch nicht geschlagen und spielte weiter nach vorne. Jannik Schwarz schoss die Hausherren mit seinen Toren in der 56. und 59. Minute zurück ins Spiel. Nur fünf Minuten nach dem 2:3 war es dann Benedikt Lui, der für den Ausgleich sorgte (64.). Das Spiel wieder offen, verhinderte der FC Könen nun Schlimmeres, sammelte sich und schlug seinerseits zurück: Adonis Gashi traf in der 75. Minute zur erneuten Führung der Gäste – 3:4. Trotz großen Einsatzes gelang es der Zweivertretung aus dem Saartal dieses Mal nicht, zurückzukommen. 

Trotz der Niederlage zeigte sich SGS-Coach Thomas Konz angetan von der Leistung seiner Mannschaft: „Mit der Leistung können wir definitiv zufrieden sein, denn wir spielten über 90 Minuten einen ordentlichen Fußball. Aus den Mitteln, die uns an diesem Tag zur Verfügung standen, machten wir das Beste. Leider bekamen wir Ende der ersten Halbzeit und nach der Pause die Gegentore. Danach hätten sich viele Teams hängen lassen, doch das war bei uns nicht der Fall. Wir kamen wieder ran und waren nach dem Anschlusstreffer richtig im Spiel. Am Ende fiel über einen Konter das 3:4, was unterm Strich in Ordnung ist. Nach dem Spielverlauf wäre ein Unentschieden gerecht gewesen. Damit können wir aber leben, denn wie wir gespielt haben und uns als Team präsentierten, war gut.“

Auf der Gegenseite durfte sich Könens neuer Trainer Bilal Boussi über einen Erfolg in einem „komischen Spiel“ freuen: „Es war ein komisches Spiel und eines, das ich selten so erlebt habe. Anfangs war es ausgeglichen. Saartal stand gut und kompakt, hat schnell umgeschaltet. Da hätten wir uns nicht beschweren dürfen, wenn wir mit ein oder zwei Toren zurückliegen. Später konnten wir unser Spiel besser durchsetzen. Wir schossen die Tore, führten und kontrollierten das Spiel, bis wir plötzlich den Faden verloren. Saartal gab sich nie auf und so war das 3:3 dann auch irgendwie gerecht. Am Ende machen wir aber dann noch das glückliche 3:4 und gewannen.“