Trotz einer durchwachsenen zweiten Halbzeit konnte der SV Trier-Olewig bei der SG Hermeskeil Schlimmeres verhindern und die Siegpunkte ins Ziel bringen.
„Olewig war der erwartet schwere Gegner. Sie zeigten ihre Qualität schon in der Rückserie der letzten Saison und so gingen sie auch das Spiel gegen uns an. Wir haben leider die schlechteste erste Hälfte unserer ganzen Vorbereitung gespielt und konnten unsere eigene Qualität nicht abrufen. Nach dem 0:2-Rückstand zur Pause mussten wir mehr Risiko gehen und legten dann auch los wie die Feuerwehr. Wir konnten Olewig gute 20 Minuten einkesseln und hatten nach dem Anschlusstreffer Chancen auf den Ausgleich. Leider kamen zu allem Übel noch drei verletzungsbedingte Auswechslungen hinzu. Am Ende machten wir auf und Olewig konterte uns aus. Aufgrund der ersten Halbzeit geht das Ergebnis in Ordnung, auch wenn für uns mehr drin gewesen wäre“, resümierte Hermeskeils Trainer Andreas Weber nach der Partie.
In einer überlegenen ersten Halbzeit traf Leon Schwickerath in der 22. Minute zur Führung der Olewiger. Rund eine Viertelstunde später legte Tobias Dahms per Strafstoß das 2:0 nach. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause, nach deren Ende sich die Hausherren deutlich stärker präsentieren sollten. Nur vier Minuten nach dem Seitenwechsel glückte Armin Begic der Anschlusstreffer, mit dem die Hermeskeiler Druckphase noch nicht enden sollte. Der SVO geriet weiter unter Druck, verhinderte jedoch weitere Gegentreffer und fand nach der Trinkpause zurück ins Spiel. In einer offenen Schlussphase konterten die Trierer den weit aufgerückten Gegner aus und trafen durch Dahms zum 1:3-Endstand (91.).
Ein Ergebnis, das für Olewigs Trainer Denys Surma in Ordnung ging: „Es waren zwei unterschiedliche Halbzeiten. In der ersten waren wir komplett dominant und haben einige Chancen rausgespielt, auch wenn die nicht immer deutlich waren. Hermeskeil hatte bis auf einen Freistoß und Ecke nicht viele Möglichkeiten. In der zweiten Halbzeit verloren wir den Faden und unser Gegner machte es auch gut. Nach der Trinkpause konnten wir uns wieder fangen und das Spiel war ausgeglichen. Über einen Konter fiel das 1:3 und der Sieg geht dann auch in Ordnung. Wir haben aber noch Luft nach oben.“
