Mit der SG Pölich und dem FSV Trier-Tarforst II stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die beide auf einen jungen Kader setzen. Im direkten Duell kann es jedoch nur einen Sieger geben.

Nach etlichen Jahren in der Kreisliga A standen für den FSV Tarforst II die Zeichen im vergangenen Jahr auf Abschied. Nach nur 20 verbuchten Punkten stieg die Rheinlandliga-Reserve in die B-Klasse ab, in der man sich nun schnellstmöglich etablieren möchte. Dafür soll auch Trainer Alexander Becker sorgen, der im Vorjahr noch Ligakonkurrent SV Trier-Irsch II zur Meisterschaft führte. Der Kader blieb größtenteils zusammen und wurde um aufgerückte Jugendspieler der Tarforster Schmiede erweitert. Eine gute Grundlage für zukünftigen Erfolg, der sich schon in den Testspielen einstellte. „Die Vorbereitung war sehr gut, obwohl wir – wie wahrscheinlich alle Mannschaften – den ein oder anderen urlaubsbedingten Ausfall hatten. Die Jungs haben trotz des Abstiegs in der letzten Saison richtig Bock und ziehen gut mit. Auch die Ergebnisse waren positiv“, erklärt Becker.

Auch aufgrund dieser Leistungen geht der Absteiger die Saison ambitioniert an, will sich trotz starker Konkurrenten positiv entwickeln: „Mein persönliches Ziel ist es, jedes Spiel zu gewinnen. Wir gehen aber nicht mit dem Ziel in die Saison, unbedingt aufsteigen zu müssen. Da werden sicherlich drei, vier Mannschaften wie Ehrang oder Hochwald II sein, die hohe Ambitionen haben.“ Einen guten Eindruck hinterließen die Trierer Höhenkicker zuletzt im Kreispokal, als man A-Ligist Pellingen knapp mit 4:3 unterlag. Ein Mutmacher für die kommende Aufgabe gegen die SG Pölich, wo Alexander Becker mit seinen Tarforstern einen kämpferischen Gegner erwartet: „Auf dem Pölicher Rasen wird viel über den Kampf entschieden – ähnlich unserem letzten Pokalspiel gegen Franzenheim. Ich rechne mit einem Gegner, der hohe Bälle spielt und nicht nur die fußballerische Lösung sucht. Die Pölicher haben aber einige Jungs in ihren Reihen, die kicken können.“

Der Vorjahreszehnte aus Pölich stockte seinen Kader ebenfalls auf und verjüngte sich im Vergleich zur Vorsaison weiter. „Mit Linus Roth, Samuel Sabo, Lennart Götz, Alex Dixius und Jan Junges, der in der Reihe noch der Älteste ist, haben wir fünf junge Spieler hinzugewonnen. Das war auch so gewollt, um die Trainingsbeteiligung zu erhöhen. Bei älteren Spielern ist das Paket nun mal größer und wenn man Kinder und andere Verpflichtungen hat, kann man nicht immer trainieren. Mike Scholer ist nach seiner Schambeinentzündung wieder dabei und auch alle anderen sind an Bord. Ein großer Wermutstropfen ist der erneute Ausfall von Lukas Kollmann, der sich in Preist ohne Gegnereinwirkung das Kreuzband riss. Ich hoffe, dass er – anders als im letzten Jahr – unser einziger Verletzter in dieser Saison bleibt“, gibt Pölichs Trainer Alex Becker einen Einblick in den diesjährigen Kader.

Gegen den Absteiger wollen sich die Pölicher nun möglichst gut präsentieren: „Aus dem Test im Rheinlandpokal gegen einen Bezirksligisten konnten wir einiges mitnehmen. Trotz der Niederlage waren wir aber mit den Abläufen zufrieden. Tarforst II wird mit seiner jungen Truppe ein ähnlich guter Gegner sein. Da wollen wir das Beste rausholen.“

Pölich, So., 11.08., 14.30h