Die Partie am Trimmelter Hof wird für beide Mannschaften zu einer echten Standortbestimmung und Herausforderung zugleich. Die Begegnung, die ganz im Zeichen des Abstiegskampfes steht, wird intensiv, umkämpft und vielleicht auch hitzig. Denn die Tarforster Fohlenelf steht als Tabellendrittletzter mehr denn je mit dem Rücken zur Wand.

Bei drei Absteigern sind auch die Schweicher längst noch nicht durch, verfügen gerade einmal über ein Punkteguthaben von vier Zählern, das bei einer Niederlage am Sonntag schnell aufgebraucht sein kann. Mosella-Trainer Patrick Quary fordert deshalb die volle Konzentration auf den Sonntag zu legen: „Es wird ein schwieriges Spiel, das offensiv ausgerichtet sein wird. Die Mannschaft muss sich als Team zerreißen, ihre Stärken auf den Platz bringen und auch fußballerische Lösungen kreieren. Es wird ein kampfbetontes Match, bei dem wir unbedingt Punkte einsammeln müssen. Doch der Gegner wird das ebenso versuchen, zumal deren Ausgangsposition noch ein bisschen angespannter ist. Doch wir schauen nur auf uns.“ Für Quary wird wichtig sein, mit Jan Bauchmüller und Martin Gorges die beiden erfahrenen Spielertrainer aus der Partie zu nehmen. „Es hängt alles an uns, wir müssen unser Spiel auf den Platz bringen. Wir sind eine Mannschaft, die gerne den Ball hat. So wollen wir beizeiten ins Gegenpressing gehen und Ballgewinne generieren.“ Die endgütige personelle Ausrichtung ist traditionsgemäß bei Zweitvertretungen noch nicht final ersichtlich. „Freitags stimmen wir uns immer mit den Trainern der Bezirksliga- oder der dritten Mannschaft ab“, erklärt Quary. Fehlen werden definitiv Benjamin Terhoeven und Niklas Prosotowitz aus Urlaubsgründen. Der im Aufbautraining befindliche Alexander Burbach wird aller Voraussicht nach wieder eine Option für die Bank sein. Da mit Nils Sklarski ein weiterer Torwart an den Folgen einer Lungenentzündung laboriert, wird Routinier Martin Klar wieder ins Tor rücken. 

FSV-Trainer Steffen Hilmer, der sich nach der Saison aus dem Tagesgeschäft zurückzieht und wieder auf seine Aufgabe als Jugendleiter in Tarforst fokussiert (sein Nachfolger ist der in Tarforst bestens bekannte ehemalige Spieler Alexander Becker vom SV Trier-Irsch), weiß, wie man den Gegner bezwingen kann: „Wir müssen eine gute Präsenz in den Zweikämpfen auf den Platz bringen und sollten die spielerische Klasse der Mosella nicht zur Entfaltung kommen lassen. Mit dem Ball sollten wir mehr Ruhe und Geduld walten lassen und klare Aktionen suchen statt auf Zufallsmomente zu hoffen.“ Der FSV-Coach erwartet ein enges Match und verfolgt ein klar definiertes Ziel: „Beide Mannschaften werden versuchen, gegenseitig Fehler zu erzwingen und mutig nach vorn zu spielen. Es ist ein Alles-oder-Nichts-Spiel für beide Parteien. Daher rechne ich mit einem intensiven und attraktiven Spiel. Die Mannschaft, die sich weniger von der Situation beeindrucken lässt, wird die drei Punkte einfahren.“ Die Personallage stellt der Trainer des Tabellendrittletzten wie folgt dar: „David Fiegler wird uns wieder zur Verfügung stehen, auch Marcel Dammer wird aller Voraussicht nach eine Option sein. Bei Lukas Schneider wird es eher eng, hier macht der hintere Oberschenkel immer wieder Probleme, ähnlich wie bei Jannic Fischer die Waden. Felix Nimmrichter ist nach beruflichen Verpflichtungen und einem Skiurlaub wieder da. Definitiv weiterhin ausfallen werden Paul Bladt, Paul Wegener, Pascal Schramm und Leon Fuchs. Fraglich sind Jan Bauchmüller (Prellung Mittelfuß aus dem letzten Spiel), Matthias Müller (Knie) und Christopher Peter. 

TR-Tarforst, So. 24.3., 14.30h