Beide Mannschaften kommen mit Negativerlebnissen in den finalen Spieltag in diesem Kalenderjahr.

Während der SVK gegen Eifelclub SV Schleid mit 0:2 den Kürzeren zog, unterlag Schillingen in Schweich dem Liga-Krösus mit dem gleichen Resultat. Gegen Schleid stimmte für SVK-Coach Oliver Hongla die Leistung, doch das Ergebnis nicht. Für Sebastian Wahlen war das 0:2 am Winzerkeller insofern ein Erfolg, weil die Schillinger in Schweich die bis dato niedrigste Niederlage von allen Gastmannschaften hatten hinnehmen müssen. Nun geht es am Sonntag auf der Roten Erde von Schillingen um erneut drei „wichtige Punkte, die wir sehr gerne mitnehmen möchten. Unabhängig davon, ob am Mittwoch in Schleid gespielt wird, müssen wir Konz schon schlagen, wenn wir uns für das Frühjahr eine gute Ausgangsposition erarbeiten wollen“, ist sich TuS-Trainer Wahlen sicher. Dann wäre man an Ellscheid, Rascheid, Zeltingen und Laufeld dran. „Das wird eine schwierige Aufgabe, klar, doch in der Defensive können wir Konz knacken, weil sie da ein paar Probleme haben. Wenn Mentalität, Willen und die Tagesform auf unserer Seite sind, können wir die Partie positiv gestalten“, fordert der 39-Jährige die volle Konzentration. So wolle und müsse man läuferisch und kämpferisch alles auf den Platz bringen. „Der Hartplatz fördert natürlich die Mentalitätsfaktoren. Wer mehr kämpft und die schwierigen Bedingungen auf dem Hartplatz annimmt, geht als Sieger raus.“ Personell gibt es ein paar Baustellen bei den Hochwäldern. Christian Weber (Schambeinentzündung) und Torsten Schuh (Knochenmarksödem) fehlen weiterhin. Hinter den Einsätzen von Jan Zender (Corona-positiv), Sebastian Breit (krankheitsbedingt) sowie Timo Berang (Grippe geschwächt) stehen Fragezeichen. Jannik Willems ist dagegen wieder voll belastbar und eine Option für die Startelf. Der Konzer Trainer Oliver Hongla erwartet auf dem Hartplatz von Schillingen eine „Schlammschlacht. Es wird ein enges Spiel. Lange Bälle und schnelles Umschalten könnten zu den entscheidenden Faktoren werden. Es geht darum, dass wir über den Kampf ins Spiel reinkommen. Da dürfen wir uns nicht auf unsere technischen Stärken allein verlassen. Es muss gefightet werden.“ Wie Hongla betont, wolle seine Mannschaft anstatt über die Breite mehr in die Vertikale kommen, um das Mittelfeld schneller zu überbrücken. Definitiv ausfallen werden Felix Schmand mit Verdacht auf Meniskusriss (MRT steht die Woche an), Pascal Güth (Fußprellung) und Mamadi Diakité (Mittelfingerbruch). Während Tristan Reger aus dem Urlaub zurück ist, sind Stefan Becker (Hüftprobleme) und Marc Picko (Erkältungssymptome) fraglich. Mit Julien Wallerich und Jonas Müller rücken zwei Akteure aus der zweiten Mannschaft auf.

Schillingen, Sonntag, 3.12., 14.45h

Foto: Alfred Weinandy/Archiv