Die SG Ruwertal ist wieder auf Kurs und hat sich mit dem siebten Saisonsieg auf Rang drei vorgeschoben.
Nach sechs Partien ohne Sieg kehrt die SG Ruwertal wieder in die Erfolgsspur zurück, während es für die Isleker nach acht ungeschlagenen Spielen in Folge die erste Niederlage setzte. Im ausgeglichenen ersten Durchgang mit Gelegenheiten auf beiden Seiten hatte Arzfeld mehr vom Spiel und durch Fynn Juchmes die große Chance zur Führung, doch die Kugel trudelte um Millimeter an Ruwertals Keeper Felix Kloy vorbei (44.). Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Gäste angriffslustiger und wurden mit dem 1:0 von Mathias Biwer belohnt. Der hatte einen zurückprallenden Pfosten-Kopfball von Andreas Steffen abgestaubt (60.). Arzfeld verlor im Anschluss in einigen Situationen die Zuordnung und hatte durch Musa Bah lediglich noch eine starke Offensivszene, als dessen Schuss Kloy zur Ecke lenkte (80.). Ruwertal wurde immer stärker und legte fünf Minuten vor dem Ende mit dem 2:0 durch erneut Biwer den Deckel drauf, als der Stürmer mit einem Querpass von Tim Jakobs bedient wurde – 0:2 (85.). Nach einer Balleroberung im Mittelfeld erhöhte Tim Herres mit dem letzten Angriff auf 3:0. „Wir haben verdient verloren, weil wir eine schwache zweite Halbzeit gespielt haben. Mit der ersten Halbzeit war ich zufrieden, weil wir defensiv wenig zugelassen haben. Wir haben es versäumt, unsere zwei, drei Möglichkeiten zur Führung zu nutzen“, zeigte sich Arzfelds Spielertrainer Andreas Theis vom Ergebnis enttäuscht. Der 40-Jährige fügte an, dass „wir in der zweiten Halbzeit individuelle Fehler begangen und auch im Kollektiv nicht die gewohnte Aggressivität im Defensivverhalten gezeigt haben. Offensiv kamen wir lediglich zu zwei Torabschlüssen.“ Ruwertals Coach Benny Leis konstatierte, dass „die Mannschaft aufopferungsvoll gekämpft und mehr investiert hat. Gott sei Dank sind wir belohnt worden, weil wir uns spielerisch gut durchkombiniert und deutlich mehr Leistungs- und Laufbereitschaft gezeigt haben.“ Jannis Hoffmann habe nach seiner Einwechslung „enorme Impulse gesetzt“ und war an der Vorbereitung der Tore zum 2:0 und 3:0 entscheidend beteiligt. Dass Leis oft ein glückliches Händchen mit seinen Wechseln hat, beweist die Tatsache, dass mit Tim Herres ebenfalls ein Joker für das schlussendliche 3:0 sorgte. Der kam erst in der 87. Minute für Fynn Martin in die Partie.
