Wenn Mosella Schweich gegen Sirzenich spielt, erwarten die Zuschauer ein fußballerisch auf gutem Niveau stehendes Spiel. Beide Mannschaften bevorzugen das spielerische Element, beide können aber auch kämpfen und beißen.
Schweichs Trainer Patrick Quary, der mit Nico Frick als mitspielendem Co-Trainer auf der Kommandobrücke steht, weiß um die eigenen Stärken. „Wir sind eine Mannschaft, die gerne den Ball hat, offensiv spielt und sich vor keinem Gegner versteckt. Wir haben auch gegen Sirzenich einen Plan in der Tasche, doch ein Erfolgserlebnis ist immer auch personalabhängig.“ Quary stimme sich freitags zum Abschlusstraining stets mit seinen Trainerkollegen Thomas Schleimer und René Linster vom Bezirksligateam ab. Dann wird entschieden, wer wo spielt oder eine andere Option ist. Um die Partie zu gewinnen, soll die „Chancenverwertung besser ausgenutzt werden. Da müssen wir konsequenter sein. Wir können gewinnen, wenn wir genauso gut wie gegen die Eintracht spielen und wollen uns belohnen“. Quary stehen die verletzten Fabian Wegner (Kreuzbandriss), Alexander Burbach (verletzt) sowie Tim Stevens (Rippenbruch) nicht zur Verfügung. Während Nils Sklarski aus dem Urlaub zurück ist, tritt dessen Torwartkollege Niklas Prosotowitz diesen erst an. „Viele der Schweicher und Sirzenicher Spieler kennen sich aus der Jugend, sind als Fußballer mit der Zeit gewachsen und über die Jahre gereift. Patrick Quary macht in Schweich eine sehr gute Arbeit. Das ist eine Mannschaft, die hohes Tempo gehen kann und mit hoher Qualität spielt. Sie sind mit jungen, aber auch mit erfahrenen Spielern gespickt“, weiß SVS-Trainer Till Schweitzer um die Schwere der Aufgabe am Winzerkeller. So wolle Schweitzer offensiv agieren, Wille und Leidenschaft sehen. „Den zweiten Dreier einzufahren, wäre zielführend.“ Geht der SVS aus dem am Mittwoch in Züsch zu bestreitenden Pokalspiel bei der SG Hermeskeil/Züsch ohne Verletzungen raus, stünde das komplette Team zur Verfügung.
Schweich, Sonntag, 20.8., 12.15h
