Eine Gegenüberstellung beider Eifelclubs ist nicht so einfach darzustellen. Während die SG Ellscheid längere Jahre in der Rheinlandliga verbrachte, ist der TuS Ahbach gerade erst wieder aufgestiegen. Doch in vielerlei Hinsicht ähneln sich beide Teams.
Nach sieben Jahren kehrt der TuS Ahbach in die Bezirksliga zurück. Während Spielertrainer Daniel Clausen in seiner vierten Spielzeit an der Seitenlinie steht, fungiert der zuletzt bei Eintracht Trier als Co-Trainer eingebundene Belgier Roger Stoffels als Cheftrainer.Im Jahr des 50-jährigen Bestehens des TuS gilt für Stoffels primär das „Erreichen des Klassenerhalts. Der hat klare Priorität und ist ein realistisches Ziel.“ Der Kader hat sich kaum verändert: So kommt lediglich Angreifer Pascal Dederichs vom B-Ligisten SG ADOS Steffeln neu hinzu. Bislang getestet wurde gegen die beiden Mitte-Bezirksligisten SV Nierfeld (4:2) und SG Vordereifel Laubach (0:0) sowie gegen die mittelrheinischen A-Ligisten SpVg. Ländchen/Sieberath (1:2), SV Sötenich (1:1) und bei der SG Weinsheim (0:0). Gegen den mittelrheinischen A-Ligisten SG Dahlem-Schmidtheim wurde 5:2 gewonnen. Der Rheinlandligaabsteiger aus dem Alfbachtal geht mit Spielertrainer Markus Boos und dem mitspielenden Co-Trainer Christoph Gräfen eine Etage tiefer an den Start und hat sich einen einstelligen Tabellenplatz auf seine Fahnen geschrieben. „Wir wollen mit einem verjüngten Kader einen attraktiven Fußball anbieten, Spaß haben und die Zuschauer mit ins Boot holen. Dabei wollen wir stabil werden und einstellig sein“, hat sich Angreifer und Coach Boos festgelegt. Fünf Talente aus der Rheinlandliga-A-Jugend des JFV Vulkaneifel rücken als Neuzugängeauf, die 19-Jährigen Eric Zens und Lennart Peter bringen 20 Rheinlandligapartien aus der Vorsaison als U19-Spieler mit. Bastian Schmitz geht zu seiner Heimat-SG SG Laufeld/Buchholz zurück. Gegen Fortuna Nohn (5:0), die Spvgg. Cochem (4:1), den TuS Mayen (2:3) und den SV Ulmen (5:0) sowie der SG Schneifel-Stadtkyll (0:3) wurde getestet.
Ahbachs Coach Roger Stoffels sieht noch „jede Menge Baustellen im Team, doch wir haben eine Grundidee. Jeder muss sich situativ im Spiel einstellen und flexibel sein. Ziel ist, lange Zeit im Wettkampf, sprich im Spiel zu bleiben, 90 Minuten gut dagegenzuhalten und vorne unsere Offensivqualitäten auszuspielen. Dann können wir unser erstes Bezirksligaspiel seit sieben Jahren gewinnen.“ Mit derzeit 16 Akteuren ist der Kader recht dünn besetzt, da sich Lucas Wuttgen wegen einer Hüftverletzung langzeitverletzt hat. Auch Jannik Schuck steht aus zeitlichen Gründen – Hausbau – derzeit hinten an. Zudem laboriert Christoph Schmitz an einer Sprunggelenksblessur. Ähnliche Verletzungssorgen drücken auch bei Markus Boos auf den Schuh. „Ich hoffe trotz unserer Personalprobleme auf den besseren Ausgang für uns. Es wird sehr umkämpft sein, dieses Eifelderby gleich zu Beginn der Saison“, sagt Ellscheids Spielertrainer Markus Boos. Kai Gayer und Lennart Peter haben sich in der Vorbereitung verletzt, Torwart Maximilian Lenerz fehlt berufsbedingt wegen Montage und das Brüderpaar Anton und Paul Minninger weilt in Kanada im Urlaub. Zudem stehen hinter dem Einsatz von Matthias Alt Fragezeichen (angeschlagen).
Leudersdorf, Samstag, 12.8., 19.45h
