Der Saisonstart des TuS Reinsfeld verlief mit zwei Siegen vielversprechend. Das neu gewonnene Selbstvertrauen hielt jedoch nicht lange an. Gegen Thomm, Tawern und Könen setzte es zuletzt drei Pleiten am Stück für die Hochwälder. Der SV Sirzenich hingegen findet sich nach der Niederlage in Pluwig als Jäger des Spitzenreiters wieder und darf sich eigentlich keinen erneuten Patzer in der frühen Phase der Saison erlauben.

Der SV Sirzenich tut sich noch etwas schwer. Nach dem souveränen Saisonstart gegen Thomm (4:0) und Langsur (3:0) stotterte der Motor des Titelaspiranten zuletzt. Im Topspiel in Pluwig musste der SVS mit einem 2:3 die erste bittere Niederlage der Saison einstecken. Gegen die Tarforster Reserve war die Elf von Andreas Wagner zuletzt klar in Führung, ehe es in der Schlussphase nochmal knapp wurde. Am vergangenen Spieltag, gegen den SV Tawern, siegte der SV Sirzenich nach frühem Rückstand. Kein Wunder also, dass sich Wagner beim Heimspiel gegen Reinsfeld wieder eine deutlich souveränere Leistung seines Teams erhofft. Die Offensive erfüllt bislang ihren Job. Durchschnittlich mehr als 3,5 Tore erzielte der SVS in den ersten fünf Saisonspielen. In der Defensive fehlt aktuell noch die nötige Stabilität.

Gegen die gut besetzte Offensive der Reinsfelder kommt die Verteidigung der Sirzenicher nun erneut auf den Prüfstand. Der TuS Reinsfeld möchte nach drei Niederlagen am Stück zurück in Spur. Beim SV Sirzenich haben die Hochwälder nichts zu verlieren und fahren als klarer Underdog zum Topspiel. Dennoch wird sich die Mannschaft um TuS-Coach Markus Schwind mit allen Kräften wehren, um mit einer vierten Niederlage nicht noch tiefer in den Negativstrudel hineinzugeraten.
Sirzenich, So., 04.10., 14.00h