Während die SG Pölich nach zwei Jahren in die Kreisliga A zurückkehrt, geht der TuS Euren nach längerer Abstinenz als Neuling der Liga in die neue Runde. Zum Auftakt wartet auf beide Teams ein interessantes Programm: Die SGP empfängt Pluwig, Euren reist zum SV Freudenburg. Der FSV Tarforst II bekommt hingegen nach einer verkorksten Saison eine zweite Chance und steht beim SV Tawern gleich auf dem Prüfstand.
SV Tawern – FSV Tarforst II
Der SV Tawern gilt für viele als Geheimfavorit auf den Titel. Bereits in den vergangenen zwei Spielzeiten gelang es dem SVT des Öfteren für Furore zu sorgen und die junge Mannschaft von SVT-Trainer Thomas Konz ist sicher noch nicht am Ende Ihrer Entwicklung angekommen. „Tarforst bleibt je nach Personal eine Überraschungsmannschaft. Insbesondere am Anfang sind die Spiele ohnehin noch knapp“, warnt Konz. Der FSV Tarforst II konnte nur dank des ausgesetzten Abstieges die Klasse halten. Es bietet sich nun also eine neue Chance es besser zu machen. „Die Coronapause kam uns natürlich schon entgehen. Wir konnten uns jetzt personell durchaus verstärken und haben mittlerweile 15 neue Spieler für uns begeistern können. Ein guter Start ist für uns sehr wichtig, um die Mannschaft weiter formen zu können“, meint FSV-Trainer Daniel Will.
TuS Reinsfeld – SG Langsur
Der TuS Reinsfeld und die SG Langsur beendeten die vergangene Runde nach 16 absolvierten Spielen als Tabellennachbarn im Mittelfeld. Nun möchten beide Teams den nächsten Schritt gehen und nehmen das obere Tabellenmittelfeld ins Visier. „Wir waren mit der Runde zuvor sehr zufrieden. Ich sehe Zewen als absoluten Favoriten in der Liga mit einem Toptrainer. Dennoch möchten wir die Punkte zu Hause behalten“, sagt Markus Schwind vom TuS. Einen guten Start in die Runde wünscht sich auch die SGL. Als Topfavorit sieht sich die SGL aber nicht. „Wir haben zwar eine gute Entwicklung genommen, sind aber sicher kein Favorit auf den Titel. Wir freuen uns sehr auf das erste Spiel und sehen mal mit welchem Ergebnis wir am Ende leben müssen“, meint Langsurs Coach Patrick Zöllner.
SG Pölich – DJK Pluwig
Nach zwei Jahren ist die SG Pölich zurück in der Kreisliga A. Zum Auftakt wartet mit der DJK Pluwig gleich ein spielstarker Gegner. „Ich finde es gut, dass wir direkt solch einen starken Gegner haben. Pluwig ist Favorit und in der Bringschuld. Unser Ziel ist der Klassenerhalt, da haben wir erstmal nichts zu verlieren“, sagt Marc Görres, Coach der Pölicher. Doch auch Pluwig ist heiß auf das erste Ligaspiel nach rund einem halben Jahr. „Die Pause war nun lange genug. Auch wenn die Gegebenheiten etwas anders sind, freuen wir uns darauf, dass es wieder losgeht. Es wird aber zum Start keine einfache Aufgabe bei einem Aufsteiger“, meint Kultcoach Aimé Kinss.
SV Wasserliesch – SG Welschbillig
Der SV Wasserliesch musste mit Daniel Bobinets und Philip Seer zwei wichtige Spieler zum SV Sirzenich ziehen lassen. Entsprechend ungewiss bleibt, welche Rolle der letztjährige Aufsteiger in der Kreisliga A spielen kann. „Es wird schon schwer unsere Abgänge in der Offensive zu ersetzen. Welschbillig hat eine eingespielte Mannschaft, da gilt es für uns erst einmal die Null zu halten“, sagt Trainer Jens Schumacher. Die SG Welschbillig landete zum Ende der Corona-Saison auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Ein Ziel, welches auch für die kommende Saison gelten könnte. „Das Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz, um von Anfang an nicht wieder unten drin zu stehen. Theoretisch können ja in der neuen Runde vier Mannschaften absteigen. Der Auftakt ist für beide Teams mit Sicherheit wichtig, weil die Zielsetzung ähnlich sein wird“, sagt SGW-Trainer Klaus Grüber.
SV Freudenburg – TuS Euren
Neben dem FSV Tarforst II wäre auch der SV Freudenburg laut Platzierung nach 17 Spielen abgestiegen. Gegen Aufsteiger Euren möchte man nun aber mit einem Dreier in die Saison starten, um gleich zu Beginn den Druck zu mindern. Beim TuS Euren ist die Vorfreude auf das erste Spiel in der neuen Liga jedoch groß. „Für uns spielt es keine Rolle, wo Freudenburg letzte Saison gestanden hat. Wir möchten in der Liga ankommen und uns behaupten. Wir wissen, dass es schwer für uns wird. Dennoch hoffen wir auf einen guten Start. Nach der außergewöhnlichen letzten Saison möchten wir den Auftakt jetzt genießen“, sagt Volker Wagner.
SG Saarburg – SV Föhren
Die SG Saarburg erreichte letzte Saison einen respektablen siebten Platz und landete nur einen Rang hinter dem kommenden Gegner aus Föhren. Beide Teams könnten in der kommenden Saison für die eine oder andere Überraschung sorgen. „Zum Glück konnten wir zuletzt wieder normal spielen und trainieren. Wichtig ist, dass wir gut in die Saison reinkommen. Es weiß aber auch keiner, wo er am Anfang steht. Die Heimspiele möchten wir aber natürlich immer gewinnen“, meint Bastian Hennen, Trainer der SGS. In Föhren ist die Vorfreude auf die Saison 20/21 nach einer starken Vorbereitung mit fünf Siegen am Stück groß. „Mit unserer Vorbereitung bin ich durchaus zufrieden. Wir sind auch in der Breite etwas besser aufgestellt. Saarburg ist eine große Aufgabe zum Saisonstart, da haben wir uns bislang immer schwer getan“, sagt Sebastian Pull vom SV Föhren.