In der vergangenen Saison musste der SV Sirzenich den Aufstieg in die Bezirksliga aufgrund des Abbruchs vorzeitig ad acta legen. Nun bietet sich dem SVS eine neue Chance oben mitzuspielen. Wir haben mit SVS-Coach Andreas Wagner über das Saisonziel, die Vorbereitung und den Auftakt in die neue Saison gesprochen. 

11ER: Hallo Herr Wagner, nach fast einem halben Jahr startet die neue Saison am kommenden Sonntag. Wie heiß sind Sie und Ihr Team auf die kommende Runde?
Andreas Wagner: Nach der langen Zeit lechzt jeder wieder auf das erste Spiel. Wir hatten eine durchwachsene Vorbereitung mit vielen Verletzten, die uns leider eine Zeit lang gefehlt haben.

11ER: In der vergangenen Saison musste der SVS den Aufstieg auch aufgrund des Abbruchs abhaken. Wie geht der Verein mit dieser Saison um? Lautet das Saisonziel dementsprechend Aufstieg?
Andreas Wagner: Wir sind uns bewusst, dass wir als Favorit in diese Spielzeit gehen. Wenn man als Zweiter die letzte Saison beendet, dann können wir ruhig auch laut sagen, dass wir aufsteigen möchten. Das ist unser Saisonziel.

11ER: Mit Daniel Bobinets und Philip Seer konnten Sie zwei Spieler vom Ligakonkurrenten aus Wasserliesch verpflichten. Wie kam es zu den Wechseln und was erwarten Sie von den beiden Neuzugängen?
Andreas Wagner: Wir haben aus dem Umfeld gehört, dass ein paar Spieler aus Wasserliesch unzufrieden mit Ihrer Situation waren. Durch Fabian Hamm ist dann der Kontakt zu Philip Seer entstanden und später auch zu Daniel Bobinets. Die Chance, zwei solche Spieler zu verpflichten, haben wir dann natürlich ergriffen. Philip Seer fehlt uns leider aktuell noch berufsbedingt im Training. Im Sturm haben wir natürlich einen großen Konkurrenzkampf, da wird es auch Daniel Bobinets nicht so einfach haben wie in Wasserliesch. Da ist es die Aufgabe von meinem Co-Trainer Tillmann Schweitzer und mir, das Beste aus der Mannschaft herauszuholen.

11ER: Aufgrund der Situation rund um Corona verlief auch die Vorbereitung vielerorts nicht wie gewohnt. Wie fällt Ihr Resümee zur Vorbereitung beim SV Sirzenich aus?
Andreas Wagner: Erstmal war es durch die Corona-Auflagen sehr schwierig die Vorbereitung umzusetzen. Da hat Armin Bierbrauer uns enorm geholfen. An dieser Stelle schon einmal ein Dankeschön an ihn! Wir müssen natürlich die richtige Mischung finden. Der Kader ist in der Breite und der Qualität schon sehr hoch.

11ER: Wie werden Sie die Partie gegen die SG Thomm angehen? In der letzten Saison gab es zu Hause eine herbe 0:4-Klatsche.
Andreas Wagner: Uns ist erst einmal egal, gegen wen wir spielen. Wir legen den Fokus darauf, dass wir jedes Spiel gewinnen möchten. Aber klar, Osburg ist erst einmal ein Gradmesser zu Beginn. Dann wissen wir schon einmal, wo die Reise hingehen könnte.