Während Osburg in Wasserliesch weiter auf Kurs bleiben möchte und Schlusslicht Tarforst in Tawern mindestens einen Punkt landen will, hofft auch Sirzenich zuhause gegen Freudenburg auf einen Sieg. In Saarburg kommt es zum Duell gegen Föhren, das schon einst im Hinspiel der Kammerforst-Elf unterlag. Den vierten Sieg in Folge peilt unterdessen Zewen an, wenn Aufsteiger Reinsfeld am Sonntag zu Gast ist. 

SG Osburg – SV Wasserliesch
Osburg empfängt den Aufsteiger aus Wasserliesch und dürfte wohl auch in diesem Unterfangen die Favoritennase deutlich vorne haben. Gewarnt sind die Schützlinge um Trainer Daniel Becker aber allemal. Immerhin unterlag man der Victoria schon im Hinspiel, als man nach einem 2:3 mit hängenden Köpfen vom Platz ging. „An das Hinspiel wollen wir uns ehrlich gesagt nicht zurückerinnern. Wir wollen es vermeiden, zweimal in dieser Saison gegen diese Mannschaft zu verlieren“, hofft Osburgs Trainer Daniel Becker.
Thomm, Sa., 23.11., 17.30h

SV Sirzenich – SV Freudenburg
Trotz des zurückliegenden Sieges über Tarforst II ist SVS-Trainer Andreas Wagner unzufrieden mit der Mentalität seiner Mannschaft. „Wir müssen uns ehrlich hinterfragen, wohin wir in dieser Saison wollen“, sagt Wagner, der mit dieser Aussage die letzten Auftritte seiner Jungs kritisch hinterfragt. „Es kommen jetzt nur schwere Spiele, in denen wir spielerisch eine gewaltige Schippe drauflegen müssen“, betont Wagner abschließend. Gegen Freudenburg soll es nun besser werden. Als Tabellenvorletzter reist die Elf um Trainer Tobias Weinandy auf die Trierer Höhe und geht als krasser Außenseiter in dieses schwere Unterfangen. In Sirzenich hat man nun rein gar nichts zu verlieren. „Die nächsten drei Spiele werden richtig dicke Brocken. Wir dürfen jetzt nicht aufgeben und müssen weiter an ein Wunder glauben“, sagt Weinandy.
Trierweiler, So., 24.11., 14.30h

SG Serrig – SV Föhren
Nach dem Reißen der starken Serie empfängt Saarburg am heimischen Kammerforst nun den SV Föhren, der sich jüngst dank eines starken Dreiers über Osburg an die Spitzengruppe zurückgekämpft hat. In Saarburg ist aber große Vorsicht geboten. Die Elf um Trainer Bastian Hennen hat das Tal der Tränen mit seiner Mannschaft längst verlassen und verbuchte jüngst starke Auftritte sowie einen tabellarischen Vorstoß ins sichere Mittelfeld. „In Saarburg sind wir mehr als gewarnt. Aus dem Hinspiel (2:4-Niederlage) zogen wir damals unsere Lehren und wollen so eine Niederlage nicht noch einmal wiederholen“, ist sich Föhrens Trainer Sebastian Pull sicher.
Saarburg, So., 24.11., 15.00h

SV Tawern – FSV Tarforst II
Aus „mindestens einen Punkt“ hofft FSV-Trainer Daniel Will, der mit seinem Team am kommenden Sonntag bei einem heimstarken SV Tawern gastiert. „Die letzten Auftritte dürften uns Mut machen. In Tawern streben wir ein Unentschieden an“, fügt Will mit entschlossener Stimme hinzu. Relativ entspannt geht hingegen SVT-Trainer Thomas Konz ins Duell gegen den FSV. Trotz klarer Favoritenrolle möchte man aufseiten der Hausherren das Schlusslicht keineswegs unterschätzen, wie Konz mit warnender Stimme betont: „Das Spiel gegen Tarforst dürfen wir keineswegs auf die leichte Schulter nehmen. Auf der anderen Seite wollen wir aber auch zuhause die Punkte einfahren, sodass wir uns schnell in Richtung Klassenerhalt bewegen.“
Tawern, So., 24.11., 15.00h

SG Trier-Zewen – TuS Reinsfeld
Während Aufsteiger Reinsfeld momentan mühsam voranschreitet, eilt Zewen von einem Sieg zum anderen. Der Knoten der punktlosen Wochen ist wohl geplatzt und stimmt das Trainerteam in beste Zufriedenheit. Trainer Patrick Zöllner hofft nun auch gegen Reinsfeld, die gute Leistung bestätigen zu können: „Wir wollen unsere gute Form in den nächsten Wochen gegen stärkere Gegner bestätigen. Reinsfeld ist in meinen Augen der stärkste Aufsteiger, der bislang auch schon etliche Punkte gesammelt hat.“ Neben einem Erfolg hofft TuS-Trainer Markus Schwind aber auch auf wenig Ausfälle. „Ich hoffe, dass mir gegen Zewen wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen werden. Die Ausfälle belasten uns schon enorm. Dennoch fahren wir selbstbewusst nach Zewen und wollen schließlich auch dort etwas Zählbares entführen“, sagt Schwind. Das Hinspiel damals endete mit einem unterm Strich gerechten 1:1-Remis.
TR-Zewen, So., 24.11., 15.00h

FSG Ehrang – FC Könen
Große Erwartungen pflegt FCK-Trainer Stefan Reifenberg mit Blick auf die Auswärtshürde in Ehrang nicht. Sein Team schlummert – und das schon seit mehreren Wochen – in einem „Herbstschlaf“, wie Reifenberg es kurz und bündig beschreibt. Zudem machen dem Trainer zahlreiche Ausfälle schwer zu schaffen. „Wichtige Stützen fehlen uns. Von daher war es in den letzten Wochen enorm schwer“, gibt der FCK-Trainer weiter zu verstehen. Anders als der Tabellenführer aus Ehrang, bei dem man am kommenden Sonntag gastiert, rutscht Grün-Weiß nun immer mehr in Richtung Abstiegszone. „Wir müssen es akzeptieren, dass wir nun doch wieder den Kampf mit Blick nach unten angehen. Vor einigen Wochen sah dies noch anders aus“, blickt Reifenberg wehmütig zurück. Doch Könen ist oft gut für Überraschungen. Wieso also nicht auch auf der Heide, die zwar einer Festung gleicht, doch keineswegs uneinnehmbar ist.
TR-Ehrang, So., 24.11., 15.00h