Mit den Zweitvertretungen des SV Leiwen und des SV Föhren treffen zwei Spitzenteams der Liga aufeinander. Leiwen hat sich längst zu einem ernsthaften Kandidaten für die Top Fünf entwickelt und Föhren ist nach dem Abstieg keinen Deut schwächer geworden. Im Gegenteil: Die Mannschaft beweist Woche für Woche Kompaktheit, offensive Durchschlagskraft und Stabilität in der Defensive. Das wird intensiv und eng.

Leiwens Coach Helmut Freischmidt, der nach der Winterpause den Taktstock wieder an seinen Namensvetter Winnebeck abgeben wird, ist derzeit richtig zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge: „Ich muss den Jungs ein Riesenkompliment machen. Wir haben eine große Trainingsbeteiligung, sodass ich manchen Leuten sogar zum Spiel absagen muss. Die A-Jugend-Spieler rücken nach, die Kameradschaft ist super.“ Für Freischmidt ist zudem wichtig, dass „die Jungs sehen, dass sie sich durch das Training sukzessive verbessern. Die Einstellung und das Engagement stimmen absolut“. Gegen Föhren hofft der Coach auf ein niveauvolles Spiel und dass „die Punkte in Leiwen bleiben. Doch wir wären auch mit einem Punkt gegen eine so spielstarke und kompakte Truppe wie Föhren absolut zufrieden“. Auch Föhrens Coach Sebastian Pull bekundet großen Respekt vorm Gegner. „Leiwen gehört zu den Topteams der Liga. Bereits im Hinspiel haben wir gesehen, wie stark diese Mannschaft ist.“ Herausragender Spieler sei Michael Scholtes, sagt Pull, doch „sie haben auch sonst einige andere gute und erfahrene Spieler, sodass wir uns nicht nur auf Scholtes konzentrieren müssen“. So wird Pull seine Mannschaft auf ein laufintensives und auch körperbetontes Spiel einstellen. Personell ist erst am Freitagabend nach dem Abschlusstraining mit klaren Konturen zu rechnen. „Ich hoffe, dass sich die Personalsituation etwas entspannen wird. Definitiv fehlen wird Marius Tonner aus beruflichen Gründen“, erläutert Pull, der in Leiwen drei Punkte erneut einplant.
Leiwen, Sa., 12.11., 18.00h