Die einen (Reinsfeld) wollen Herbstmeister werden und ihre exponierte Stellung an der Tabellenspitze verteidigen, die anderen (Gutweiler) ihren Positivtrend fortsetzen und einen der Favoriten ärgern. Doch der SV Gutweiler muss die kurze Reise in den Hochwald ohne einige seiner Leistungsträger antreten, die entweder verletzt oder beruflich nicht abkömmlich sind. Es wartet ein intensives Kampfspiel auf die Zuschauer.
Vorbei sind die Zeiten, in denen der TuS Reinsfeld die A-Klasse bereiste. Doch im zweiten Jahr unter Coach Markus Thees geht es zumindest leise wieder in Richtung Kreisliga B. Der TuS hat nach dem schwer erkämpften 1:0 beim Lokalrivalen Farschweiler seine Spitzenposition verteidigt und will nun auch den SV Gutweiler in Schach halten. Mit einem vollen Erfolg ist man in jedem Fall Herbstmeister, denn selbst wenn Gusenburg seine Aufgabe in Schweich erfolgreich meistert, ist die Reinsfelder Fußballgemeinde aufgrund des weitaus besseren Torverhältnisses Herbstmeister. Doch der Gegner ist hungrig. „Wir wollen ein gutes Spiel machen und einen der Großen ärgern. Ein Punkt mitzunehmen, wäre gleichbedeutend mit einem Schub für die weiteren Spiele“, weiß SVG-Trainer Markus Freudenreich. Doch Freudenreich plagen einige Ausfälle. So fehlen die Dauerverletzten Andreas Kern, Dennis Hilsemer und Torwart Marko Dühr weiterhin – auch Ruben Clemens, der in Freiburg studiert, ist nicht abkömmlich. Fragezeichen stehen hinter dem Einsatz von Jannik Müller (studienbedingt). „Wir haben eine relativ junge Mannschaft, deren Einstellung variiert. So lassen wir uns durch Kleinigkeiten wie frühe Rückstände noch oft aus dem Konzept bringen. Doch generell bin ich mit den Jungs zufrieden“, sagt der Coach. „Wir müssen realistisch und glaubwürdig bleiben. Selbst bei einem Sieg in Reinsfeld gucken wir nicht auf die Spitzenplätze.“ TuS-Coach Markus Thees hat eine klare Ansage formuliert. „Wenn wir gegen Gutweiler gewinnen wollen, muss eine Leistungssteigerung her.“
Reinsfeld, So., 6.11., 14.30h