Hört man sich in der Liga um, kristallisiert sich schnell ein klarer Titelfavorit heraus: die SG Freudenburg. Doch die nominelle Qualität reicht Freudenburgs Trainer Thomas Repplinger nicht, dazu sei die Vorbereitung zu miserabel gewesen. Gegen Wincheringen will seine Mannschaft trotzdem den Auftakt meistern. Mit einigen starken Rückkehrern könnte das gelingen.

„Auf dem Papier sieht es sehr gut aus, in der Realität leider nicht“, sagt Freudenburgs Trainer Thomas Repplinger mit Blick auf das erste Spiel. Denn trotz namhafter Rückkehrer wie Tim Brausch (kam vom SV Schwemlingen-Ballern) und Tobias Weinandy (SV Mettlach) oder Neuzugang Mark Körner (SG Saartal) läuft es scheinbar noch nicht rund. Zwar habe sich seine Mannschaft qualitativ gut verstärkt, doch die Vorbereitung sei alles andere als positiv verlaufen. „Wir haben einige Verletzte und auch keine guten Ergebnisse eingefahren. Deswegen müssen wir gegen Wincheringen erst mal schauen, wo wir stehen.“ Unter anderem laboriert Michael Reuter an einer komplizierten Oberschenkelverletzung und kann auf unbestimmte Zeit nicht spielen. „Wir sind momentan nich so gut drauf“, sagt Repplinger. Solche Sätze klingen in den Ohren des kommenden Gegners aus Wincheringen wohl wie Balsam. „Wir sind sehr gut drauf und fit. Die Mannschaft hat gut trainiert“, sagt Wincheringens Trainer Thomas Sauerwein. Eventuell kommen mit Christopher Maio und Fernando Barbara (beide aus Luxemburg) noch zwei Hochkaräter hinzu, doch ob die Spielerpässe bis zum ersten Spieltag da sind, ist fraglich. „Freudenburg ist für mich der haushohe Meisterschaftsfavorit. Wir müssen sie früh stören, denn wenn sie einmal ins Rollen kommen, wird es sehr schwer für uns“, sagt Wincheringens Coach. Wer ist jetzt besser drauf?
Wincheringen, Sa., 13.8., 18.00h