Es ist das Duell der Gebeutelten: Die SG Zewen II kommt in dieser Saison bisher so gar nicht zurecht und taumelt Richtung Abstieg. Fehlendes Personal und fehlende Qualität summieren sich zum letzten Platz und der schlechtesten Abwehr der Liga. Mit ähnlichen Problemen kämpft auch die SG Pallien: Der Nichtabstieg ist greifbar, aber noch nicht gesichert. Auch hier ist die Abwehr äußerst löchrig.
„Diese Saison war für uns bisher eine Katastrophe“, sagt Palliens Trainer Jürgen Klankert. Immer wieder rutschte die SGP ab und machte es sich im Keller ungewollt bequem. „Wir hatten häufig personelle Probleme“, begründet Klankert diese Misere. Frisch aus der Trier/Eifel-Staffel rüber in die Saar-Staffel gewechselt, tat sich die Mannschaft von Beginn an schwer und muss nach wie vor um den Klassenerhalt bangen. Am letzten Wochenende schaffte man beim 7:2 gegen Schoden III einen Befreiungsschlag, der auch bei Coach Klankert Hoffnung auf Besserung weckt: „Jetzt hatten wir endlich mal wieder mehr Personal und konnten gut trainieren. Das war eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz, das hat Spaß gemacht.“ Ein Sieg gegen den kommenden Gegner aus Zewen sei nun Pflicht, weil seine Mannschaft noch gegen den Abstieg kämpfe. Trotzdem ist sich Klankert der kniffligen Aufgabe beim Schlusslicht bewusst: „Beim Tabellenletzten tut man sich immer schwer, aber wir müssen da gewinnen.“ Zewen kämpft ebenfalls mit personellen Problemen und hat es in dieser Saison selten geschafft, eine konkurrenzfähige Truppe auf den Platz zu bringen. Folgerichtig steht die Mannschaft mit nur zwei Siegen und acht Punkten abgeschlagen am Tabellenende und kann die Vorbereitungen für die D-Klasse treffen. Vielleicht sollten sich die Kicker aus Zewen noch mal das Hinspiel zu Gemüte führen: Damals mühte sich Pallien zu einem 5:3-Erfolg und Zewen bot lange Zeit Paroli. Dieses Ergebnis könnte sich im Rückspiel wiederholen, denn beide Abwehrreihen sind die schwächsten der Liga.