Das Spitzenspiel des Tages wurde seinem Namen nur bedingt gerecht. Denn nach einer relativ ausgeglichenen ersten Halbzeit wirbelte Mandern den Gegner dermaßen auseinander, dass einem Hören und Sehen verging. Binnen zehn Minuten gelangen dem Tabellenführer vier Tore. Diese starke Phase, bei dem sich die Fidei-Kicker im Tiefschlaf befanden, entschied die später einseitige Partie. Mandern baut die Führung aus.
Manderns Vorstandsmitglied Tina Eisenring freute sich über eine „tolle zweite Halbzeit, in der es Schlag auf Schlag ging“. Sie betonte, dass die ersten 20 Minuten noch relativ zerfahren waren, doch Mandern in der Folge zu mehr Tormöglichkeiten kam. „Wir haben dann kurz nach der Halbzeit die Tore zur richtigen Zeit gemacht, der Sieg ist hochverdient.“ Die Partie gestaltete sich in der ersten Hälfte noch relativ ausgeglichen, Zemmer konnte den Ausfall des Offensivduos Sebastian Tögel/Alex Badry nie verkraften und geriet dann immer weiter unter Druck. Michael Marx ließ Mandern in der 44. Minute in Führung gehen, doch richtig turbulent wurde es erst nach dem Seitenwechsel: Dennis Winthang eröffnete in der 50. Minute den Torreigen mit dem 2:0, sechs Minuten später zimmerte Sebastian Willems einen 30-Meter-Schuss in den Giebel. „Mandern hat einen zweiten Stürmer gebracht und uns dann schnell den Zahn gezogen. Da hatten wir keine Chance mehr“, konstatierte Fidei-Trainer Dieter Arens. „Hätte ich das gewusst, wäre ich im Urlaub am Strand liegen geblieben“, flachste Arens. Nach dem 3:0 gingen die „Marx-Festspiele“ weiter. Simon Marx setzte ein 20-Meter-Geschoss ins untere Eck und zwei Minuten später (62.) stellte Michael Marx nach Vorarbeit von Willems mit seinem zweiten Tor den 5:0-Endstand her. „Wir konnten vorne die Bälle nicht halten und gerieten dann total unter Druck“, so Arens weiter.