Wenn die SG Issel am Samstag in Gutweiler gastiert, ist sie nur Außenseiter. Das war in den vergangenen Jahren nicht immer so. Mit Alexander Fisch hat der Verein zumindest auf der Trainerbank Weitsicht bewiesen. Fisch soll dem Vernehmen nach bis über die Winterpause hinaus das Team länger betreuen. Mit einem Sieg könnte Issel weitere Punkte und Plätze gut machen. Doch Gutweiler ist richtig stark geworden.
Alexander Monzel ist Spieler, Abwehrchef und Zweiter Vorsitzender in Personalunion. Er prophezeite schon vor dem Saisonstart eine schwierige Spielzeit. „Die dünne Personaldecke zeigt Wirkungen. Auch wenn wir gegen Farschweiler klar gewonnen haben, so richtig gut war der Auftritt nicht. Mit dem Sieg haben wir einen kleinen Abstand nach unten gelegt, doch von einem Angriff auf die Spitzengruppe sind wir derzeit meilenweit entfernt. Wir sammeln noch immer Punkte gegen den Abstieg.“ Mit Alexander Fisch, der parallel zu seiner Arbeit noch studiert, hat der Verein den Trainer kurzfristig an sich binden können. Nach dem überraschenden Rücktritt von Peter Klaar zu Saisonbeginn war ein kurzfristiges Vakuum entstanden, doch jetzt soll Fisch bis zur Winterpause und darüber hinaus als Coach fungieren. Für die Partie in Gutweiler hat Monzel folgendes Credo ausgegeben: „Mit einer guten Leistung können wir irgendwas mitnehmen. Eine gute Leistung haben wir im Pokal in Zewen gezeigt. Diese sollten wir wiederholen können, dann ist was möglich.“ An einem guten Tag könne Issel jeden Gegner schlagen. Personell sieht es wieder besser aus: Kevin Seitz fehlte zuletzt krankheitsbedingt, ist aber ebenso wieder am Start wie Alex Shigar. Dagegen erscheint der Einsatz von Lukas Grünen wegen seines Studiums in Maastricht fraglich.