Eine schlechte Chancenverwertung und ein schwerer Abwehrpatzer in der ersten Hälfte haben den VfL Trier in Freudenburg um die Punkte gebracht. Freudenburg agierte vor allem in der offensive zielstrebiger und machte weniger Fehler als die Gäste. Zudem nutzte die Spielgemeinschaft ihre Chancen eiskalt, sodass es im Spiel des Tages 2:0 für die Heimmannschaft stand.

Die SG Freudenburg zieht davon. Vor allem in der ersten Halbzeit dominierte Freudenburg den VfL, verteidigte hoch und ließ dennoch wenig zu. Die beste Chance für die Gäste aus Trier hatte Kevin Wydra, doch er brachte den Ball aus fünf Metern nicht im Tor unter. „Es waren Chancen auf beiden Seiten da, aber Freudenburg hat seine genutzt“, sagte Kapitän Daniel Pickenhahn nach dem Spiel. Kurz vor der Pause nutzten die Hausherren eine der guten Gelegenheiten: Nach einem langen Abschlag waren sich VfL-Keeper Philipp Kick sowie Innenverteidiger Tim Fuhrmann nicht einig und Vitalij Flaum schob zum 1:0 für die SG Freudenburg ein. Im zweiten Durchgang hatten beide Teams ihre Chancen, gingen aber teilweise schludrig damit um. Unter anderem scheiterte Pascal Lackas mit einem Schuss aus 20 Metern (60.). 15 Minuten später hatte Kim Schu die nächste Gelegenheit für Freudenburg, aber dieses Mal parierte Torhüter Kick stark. „Die erste Halbzeit war sehr kräftezehrend und wir waren froh, dass wir in der zweiten Halbzeit das zweite Tor machen konnten“, sagte Freudenburgs Trainer Thomas Repplinger. Passenderweise traf Florian Zehren in der 80. Minute zum 2:0-Endstand. „Insgesamt war das ein gutes C-Liga-Spiel“, fand Trainer Repplinger.