Für Mandern ist es das zweite Spiel, für Ruwertal die Saison-Premiere. Während der Titelmitfavorit aus dem Hochwald beim 4:0 gegen Schweich eine erste Duftmarke setzte, hat für den Vorjahresdritten Ruwertal die Saison bis dato noch gar nicht begonnen. Erst am Mittwochabend (Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest) stieg die SGR in Leiwen ins Geschehen ein und wird drei Tage später gegen Mandern seine erste richtige Feuertaufe bestehen.
Die SG Ruwertal II war im vergangenen Jahr hachdünn am Relegationsplatz gescheitert und unternimmt jetzt einen erneuten Anlauf auf die B-Liga. Diese Zielstellung bringt auch der Trainer Mark Stüttgen unmissverständlich zum Ausdruck: „Wir wollen gerne so weit oben mitspielen, wie es geht. Doch es gibt eine Reihe von Mannschaften, die ich auch weit vorne sehe. Dazu zählt auch unser Gegner am Sonntag. Wir haben im Vorjahr 2:3 verloren, das war ein klasse Fußballspiel.“ Stüttgen freut sich derweil über eine gewisse Kaderauffrischung: Mit Fabian Müller und Philipp Lauer kamen zwei Talente aus der A-Jugend. Rückkehrer Tobias Rausch und Torsten Möhn kamen aus Morscheid. Mit Torwart Jens Ewald, André Stern und Torsten Jäckels spielen drei Spieler mit Bezirksligaerfahrung nun in der Zweiten. „Nur Torsten Möhn wird wegen einer Verletzung die Hinrunde ausfallen. Alle neuen Spieler sind absolute Verstärkungen.“ Über den Gegner spricht der Ruwertaler Coach in den höchsten Tönen: „Mandern ist für mich der Titelkandidat Nummer eins. Das haben sie beim 4:0 gegen Schweich klar demonstriert. Das wird eine Hausnummer für uns.“ Seine Elf gehe dennoch hochmotiviert und ohne Angst ins Spiel. „Es wird Feuer im Spiel sein, jeder will sich präsentieren.“ Bis auf die verletzten Möhn und Florian Nellinger sowie den Urlauber André Stern hat Stüttgen den kompletten Kader dabei. Uwe Wess hat schon mal ein Achtungszeichen gesetzt. „Die Tore sind jeweils nach Drangphasen von Schweich gefallen. Wir hatten mehr Mühe, als es das Ergebnis aussagt. Ich kenne Ruwertal absolut nicht, doch wir freuen uns auf dieses Spiel gegen eine sehr gute Mannschaft.“ Der Manderner Coach hat fünf A-Jugendliche integriert und wird im „Umbruchsjahr“ nach vorne schauen.