Erstmal durchatmen! Dieses Credo galt den Zuschauern, Trainern und Spielern dieser Partie. Gleich zehnmal rappelte es in der Kiste, wobei Konz die deutlich besseren Argumente hatte. 7:3 hat der SV Konz III gegen die dritte Garde der SG Irsch gewonnen und nur zwischenzeitlich Probleme offenbart. Bester Spieler auf Konzer Seite war Erik Jakoby, der dreifach netzte.
Anschnallen und los geht die wilde Fahrt! So etwa dürften sich die Zuschauer in diesem Match gefühlt haben. Allerdings gab es den ersten Looping auf der Toreachterbahn erst in der 27. Minute. Nico Heil schoss das 1:0 für den SV Konz III. Nun folgte ein Höhepunkt nach dem anderen. Erik Jakoby erhöhte in der 31. Minute auf 2:0 und wiederum Jakoby schoss nach dem Wechsel das 3:0 für Konz, die bis dato keine Mühe mit der SG Irsch hatten. „Wir haben probiert, dem Druck von Konz standzuhalten“, sagte Irschs Coach Florian Wagener. In der zweiten Hälfte wurde Irsch etwas mutiger und erspielte sich weitere Chancen. Der Einsatz wurde belohnt: Marcel Schmitt verkürzte nach Vorarbeit von Stefan Schmitt in der 57. auf 1:3. Stefan Schmitt reihte sich anschließend selbst in die Torschützenliste ein und markierte nach einem Alleingang in der 57. Minute das 2:3. Anschließend zog Konz wieder davon und Erik Jakoby war wieder treffsicher, sodass es 4:2 stand.
Nur fünf Minuten später wurde Irsch erneut geschockt und Alexander Quack schoss das 5:2 per Foulelfmeter. „Hätten wir da mehr durchgehalten und auch in der Abwehr nicht so viele Fehler gemacht, wäre das Spiel auch anders gelaufen. Nachdem wir ein bisschen den Glauben an den Sieg verloren haben, hat Konz das natürlich gnadenlos ausgelassen“, fasste Irschs Coach Wagener die Geschehnisse zusammen. Doch die waren längst noch nicht vorbei: Konz marschierte weiter und Musfarem Mourina markierte in der 68. Minute das 6:2 für den SVK. Nun durfte Irsch wieder ran und betrieb etwas Ergebniskosmetik. Sebastian Reinert dribbelte sich in den Strafraum, sah, dass der Torwart zu weit vor dem Tor stand und schoss die Kugel über den Keeper unhaltbar in die Maschen. Einen hatte dieses Spiel noch zu bieten: Erneut tauchte Mourina vorm Irscher Kasten auf und markierte den 7:3-Endstand. „Wir hatten personelle Probleme und Konz war einfach schneller und spielerisch frischer als wir“, sagte Irschs geschlagener Trainer Wagener nach der torreichen Begegnung.