Es ist das Duell der Krisenteams: Der SV Konz III und die SG Irsch III haben jeweils nur eines der letzten fünf Spiele gewonnen und kommen in der Tabelle mehr rückwärts als vorwärts. Im direkten Aufeinandertreffen will Konz wieder den Anschluss ans Mittelfeld schaffen und zudem die 0:2-Pleite im letzten Spiel gegen den Tabellenletzten Kommlingen vergessen lassen. Für Irsch geht es darum, schleunigst den Relegationsplatz zu verlassen.
Wir kennen es von den Trainern zweiter Mannschaften, die immer wieder auf Spieler verzichten müssen und die Mannschaft fast jedes Wochenende neu aufstellen. Doch wie justieren Trainer einer dritten Mannschaft ihre Aufstellung neu, wenn sie Spieler abgeben, dafür aber keine hochziehen können? „Unser Kader steht mittlerweile und wir können Verluste kompensieren“, sagt Konz’ Trainer Achim Philipps. Anders als bei der SG Irsch, die nach Ausfällen dem Gegner kaum etwas entgegenzusetzen hat. „Wenn Irsch die Spieler hat, dann sind sie stark, aber wenn nicht, werden sie abgeschossen“, weiß Philipps. Seine Mannschaft wolle gegen Irsch die 0:2-Schmach von Kommlingen wettmachen. „Da haben wir nicht gut gespielt, Kommlingen war uns überlegen. Jetzt müssen wir wieder Gas geben und wieder Freude am Spiel finden.“ In dieser Saison konnte Irsch selten gut spielen und schoss erst 18 Tore. In punkto Defensive treten sich beide Teams durchaus auf Augenhöhe gegenüber: Irsch hat bisher 54 Gegentore kassiert, Konz 51. Für den SV Konz III war die Pleite gegen den FCK der bisherige Tiefpunkt einer Negativserie. Vier der letzten fünf Spiele wurden verloren und man ist in der Tabelle auf den neunten Platz abgeruscht. Mit Ruhm haben sich beide Teams in der Rückrunde bisher nicht bekleckert.
Konz und Irsch stehen jeweils mit drei Punkten am unteren Rand des Tableaus. Dank des Punktepolsters aus der Hinrunde steht der SVK mit 21 Zählern komfortabel da und wird mit dem Abstieg (wahrscheinlich) nichts mehr zu tun haben. Irsch lungert derzeit noch auf dem Relegationsplatz herum und spürt nach dem Kommlinger Sieg aber auch nicht wirklich den Atem des Tabellenletzten, denn der Vorsprung beträgt immer noch acht Punkte. Konz muss am kommenden Sonntag auf die Dienste von Linus Schares und David Hubertz verzichten, beide weilen im Urlaub. „Dafür müssen eben andere spielen und Gas geben“, sagt Coach Philipps. Die meisten ihrer Siege holte die SG übrigens zuhause.
Schoden, So., 12.04., 12.30h