Ein Auftakt nach Maß – zumindest für die Zuschauer. Denn dieses Duell bietet alles, was ein Spitzenspiel der Liga mitbringen sollte. Der Zweite trifft auf den Dritten, beide sind auf Tuchfühlung zur Spitze und beide trennen nur zwei Punkte. Für den Zweitplatzierten VfL Trier gilt es, die Hinspielniederlage (0:1) gegen den Drittplatzierten SG Nittel II wettzumachen. Dafür stünden die Vorzeichen gut, sagt VfL-Coach Patrick Deutschen.

Knapper geht es kaum: Nur zwei Punkte trennen die beiden Teams, die am 18. Spieltag um den zweiten Platz bzw. die Tabellenführung kicken. Bisher rangiert der VfL auf dem zweiten Platz, hat 39 Punkte und damit nur einen Punkt weniger als der Primus aus Wasserliesch. Dem sind beide Teams auf den Fersen. „Das ist natürlich ein Hammerspiel gleich zu Anfang“ sagt VfL-Coach Patrick Deutschen, der sich zu Beginn lieber einen anderen Gegner gewünscht hätte. Doch er sei guter Dinge: „Wir hatten eine hohe Trainingsbeteiligung und wurden einmal pro Woche durch einen Fitnesscoach unterstützt.“ Dieser absolvierte mit den Kickern des VfL CrossFit-Übungen. Hierbei werden Gewichtheben, Sprinten, Eigengewichtsübungen sowie Turnen kombiniert. „Ich habe nach der guten Vorbereitung auch ein gutes Gefühl“, betont Deutschen.

Für Selbstvertrauen dürfte auch das OB-Pokalspiel gegen den B-Ligisten Tarforst II gesorgt haben: Nach einem 0:3-Rückstand siegte der VfL noch 4:3. Das Hinspiel gegen Nittel ist weniger gut verlaufen, damals verlor der VfL 0:1. Im Sturm konnte sich der VfL in der Pause nochmals verstärken und lotste Jerome Hermann vom B-Ligisten FSV Kürenz nach Heiligkreuz. „Jerome wird uns weiterhelfen und es schadet nicht, sich in der Breite zu verstärken.“ Beide Mannschaften haben ihre letzten vier Spiele gewonnen und bleiben dem Tabellenführer dicht auf den Fersen. „Wir haben die gute Stimmung mitgenommen, die wir uns vor der Pause erspielt haben“, sagt Deutschen und blickt zuversichtlich auf das Duell mit dem Tabellennachbarn. Dort sind Trainer Oliver Konter und die Mannschaft motiviert: „Es ist gut, mit einem Topspiel nach der Pause zu starten. Wir sind heiß auf die Mission Aufstieg und wollen das nun auch in diesem richtungsweisenden Spiel unter Beweis stellen.“ Im Hinspiel habe der VfL nach Konters Meinung zu defensiv agiert, aber „diesen Fehler werden die Trierer nicht mehr begehen“, sagt der Nitteler Coach. Für beide Teams endet die Pause also abrupt und es heißt Vollgas geben!

TR-Heiligkreuz, So., 15.03., 14.30h