Viel hilft nicht immer viel. Mario Marx, Trainer des SV Krettnach II, sucht mit seiner neu zusammengestellten Mannschaft noch nach der besten Formation und der Form. Beim FC Kommlingen fehlen dagegen immer wieder Spieler. Coach Cemil Cakiroglu muss mit seinem Team trotz der Personalnot gegen Krettnach punkten, um nicht bereits am vierten Spieltag in den Abstiegsstrudel zu geraten. Verliert der SV Krettnach II, geht es ebenfalls nach unten. Über die Kreisliga-C Saar berichtet unser Redakteur Stefan Himmer 11ER-TV vor Ort? Jetzt auf www.11er-online.de voten!

Nach dem Abstieg aus der B-Liga sucht der SV Krettnach II noch nach seiner Form. Bislang hat die neu formierte Mannschaft von Trainer Mario Marx noch nicht die optimale Mischung gefunden: „Wie sind ein zusammengewürfelter Haufen, den ich immer wieder neu formieren muss“, sagt der Coach. Gegen Wasserliesch stimmte die Leistung im letzten Spiel, allerdings verschoss der SVK einen Elfmeter und wurde in der Abwehr bitterböse bestraft. „Eigentlich haben wir gut gespielt. Jetzt spielen wir gegen Kommlingen im Derby, das wird natürlich schwer. Ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel, in dem der bessere wohl gewinnen wird. Für mich gibt es keinen klaren Favoriten.“ Seine Mannschaft müsse sich jedoch auf ihre eigenen Tugenden konzentrieren und solle nicht zu sehr auf den Gegner schauen: „Wir müssen jetzt kleine Brötchen backen“, fährt Marx die Erwartungen herunter. Die Sache mit dem direkten Wiederaufstieg erscheint aufgrund dieser Voraussetzungen äußert schwer. Dennoch trifft man auf einen Gegner, der ebenfalls alles andere als in Topform ist. Der FC Kommlingen hat in drei Spielen noch keinen Sieg gesammelt, doch bereits zehn Gegentore kassiert. Gegen den Tabellennachbarn aus Krettnach wird die Elf vom Cemil Cakiroglu zudem extra motiviert sein. Nur einen Punkt mehr hat der SV Krettnach II, ist also für den FCK in Reichweite. Zudem plagen den Coach immer wieder Personalsorgen. Auch gegen Zewen im letzten Spiel (0:3) nahmen gerade mal zwei Auswechselspieler auf der Bank Platz. In einem Derby kann man aber auch mit einem schmalen Kader viel bewegen. Dass viele Spieler nicht immer für gute Leistungen stehen, beweist der SV Krettnach II, der immer noch nach der richtigen Mischung sucht. Beide Teams sollten diese Balance schnell finden, um sich aus den unteren Regionen der Tabelle zu entfernen. Erhält Krettnach Unterstützung aus der ersten Mannschaft, dürfte der SVK II leicht favorisiert ins Spiel gehen.

Krettnach, Sa., 06.09., 19.30h