01.12.2017

Vorbericht, Kreisliga-A: Langsurs Negativlauf

SGL nach fünf Niederlagen in Folge gegen Kordel unter Druck

Soll zusammen mit Marc Willems die lahmende Kordeler Offensive wiederbeleben und dadurch die anfällige Defensive entlasten: Philipp Lorig (neongelbes Trikot). Foto: Archiv

Nach einem furiosen Saisonstart der SG Langsur scheint die Luft zuletzt etwas raus zu sein. Nach fünf Niederlagen in Folge hat sich der starke Auftakt etwas relativiert, sodass die SGL zuhause gegen die SG Kordel unter Druck steht. Mit einer erneuten Niederlage müsste Langsur plötzlich doch noch mal um den eigentlich sicher geglaubten Klassenerhalt zittern. Auch Kordel musste zuletzt vier Niederlagen einstecken.

Nach den ersten fünf Saisonspielen fand sich die SG Langsur plötzlich in der Spitzengruppe der Liga wieder. Mittlerweile ist die SGL jedoch im grauen Mittelfeld der Tabelle angekommen und könnte mit einer Niederlage gegen die SG Kordel sogar noch in Abstiegsgefahr geraten. Zumindest der Relegationsplatz könnte dann erneut ein Thema werden. Um dies zu verhindern, möchten die Hausherren gegen die SG Kordel endlich wieder
dreifach punkten. Wichtige Säulen, um dieses Ziel zu erreichen, sind im Team der Spielgemeinschaft aus Zewen, Langsur und Igel die Offensivakteure Josef Schumacher, Lukas Görgen und Erik May. Zusammen erzielten diese drei Spieler bisher 25 Saisontore – mehr als die Hälfte der bisherigen 46 Treffer. Kommen diese Akteure einmal richtig ins Rollen, so könnte es für die Gäste aus Kordel schwer werden, die Null zu halten. Umgekehrt präsentierte sich die SGL zuletzt besonders in der Defensive anfällig. „Die Verteidigung beginnt bekanntlich ganz vorne. Hier müssen wir einfach wieder die nötigen Wege machen, um die Räume auch für den Gegner eng zu machen. Ansonsten kann man keine Partie zu Null spielen“, sagt Thomas Sandner, Coach der SG Langsur. 19 Gegentreffer in den letzten fünf Spielen sind für eine Mannschaft, die sich im oberen Mittelfeld der Tabelle wiederfinden möchte, letztlich einfach zu viel. Gelingt es Zewen, die Defensive wieder mehr zu stabilisieren, so ist ein Heimsieg gegen die abstiegsbedrohte SG Kordel durchaus im Bereich des Möglichen. Jene SG Kordel kassierte zuletzt ebenfalls vier Niederlagen am Stück. Auch hier steigt der Druck also allmählich an, da die SGK nur noch einen Zähler vom möglichen Relegationsplatz entfernt ist. Das Grundproblem der Vereinigten aus Welschbillig und Kordel scheint die ebenfalls anfällige Defensive zu sein. Mehr als 50 Gegentore stehen nach den bisherigen 16 Spielen zu Buche. Mehr als drei Tore im Schnitt kassierte die SG Kordel also in der bisherigen Saison pro Spiel. Auch vorne haperte es zuletzt, denn trotz starker Einzelspieler in der Offensive erzielte die SGK in den vergangenen vier Spielen lediglich einen Treffer. Gerade wenn Toptorjäger Marc Willems einmal kein Treffer gelingt, fällt es Kordel schwer, den Gegner vor ernsthafte Probleme zu stellen. Lediglich Philipp Lorig und Pascal Junk scheinen derzeit in der Lage zu sein, Lösungen für Probleme zu finden. „Momentan treffen wir das Tor einfach nicht mehr. Besonders die Chancenverwertung macht uns zu schaffen. Aber so ist das, wenn man unten drin steht“, sagt Alexander Roso von der SGK. Genau diese Abhängigkeit ist jedoch gefährlich. Eine gewisse Unberechenbarkeit muss bei der SG Kordel her, um beim Auswärtsspiel in Zewen erfolgreich zu sein.
Zewen, So., 3.12., 15.00h

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