19.11.2016

Trainer-Interview: Helmut Gorholt (SV Sirzenich)

„Ein brisantes Spiel“

11ER: Herr Gorholt, schon wieder ein Topspiel – dieses mal nicht gegen Tawern, sondern Wasserliesch. Erwarten Sie ein ähnliches Ergebnis?
Helmut Gorholt: Wir haben bzw. hatten jetzt lauter Spitzenspiele. Bei Tawern hatten wir ein Heimspiel, gegen Wasserliesch müssen wir nun auswärts ran. Es wird ein sehr brisantes Spiel. Wasserliesch steht mit dem Rücken zur Wand und muss gegen uns gewinnen, um die Möglichkeit zu haben, vorne anzugreifen. Siegen wir, sind sie aus dem Rennen. Es wird zur Sache gehen. Generell fällt es uns gegen Mannschaften, die oben stehen, leichter. Gegen Mannschaften, die mit elf Mann im Strafraum stehen, tun wir uns oftmals schwer.

11ER: Sie sind mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet, die Revanche gegen Saarburg ist geglückt. Folgt die nächste Wiedergutmachung?
Helmut Gorholt: Ich bin kein Freund von Sprüchen wie Wiedergutmachung. Wir wollen gewinnen. Wir hatten zu Saisonbeginn verschiedene Probleme, auch personell. Zum Beispiel hat uns mit Joshua Bierbrauer vorne ein wichtiger Leistungsträger gefehlt. Jetzt haben wir ein ganz anderes Niveau erreicht und wollen das Spiel in jedem Fall gewinnen.

11ER: Ihr Team hat die beste Offensive und Defensive der Liga. In welchen Bereichen kann man sich noch verbessern?
Helmut Gorholt: Es gibt zwei Stellschrauben: Zum einen die Athletik und körperliche Fitness und zum anderen die Taktik. Beide versucht man langsam, immer weiterzudrehen. Demnach kann man sich immer noch weiter verbessern.

11ER: Was wissen Sie über den kommenden Gegner?
Helmut Gorholt: Wasserliesch hat sich auf einigen Positionen gut verstärkt: vorne unter anderem mit Kevin Bernard und hinten mit Christian Albrecht, der die Verteidigung organisieren kann. Sie stehen sehr kompakt und sind zuhause schwer zu bespielen. Wir kommen aber mit breiter Brust.

11ER: Mit welcher Taktik kommen Sie zum Erfolg?
Helmut Gorholt: Wir haben den vielleicht besten Sturm der Liga, unsere eigene Spielphilosophie und -idee. Diese wollen wir auf den Platz bringen und das heißt: nach vorne spielen.

11ER: Die Spitze ist eng zusammen. Welche drei Mannschaften stehen am Ende oben?
Helmut Gorholt: Wenn man eine Saison wie Tawern spielt, ist das kein Zufall. Ich sehe auch Olewig vorne. Inwieweit Saarburg und Wasserliesch ins Titelrennen eingreifen können, wird sich am Wochenende zeigen.

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