14.04.2018

Nachbericht, Kreisliga A: Willems ebnet den Weg

Kordel geht den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt

Szene mit Symbolcharakter: So wie hier Kordels Michael Kleinmann Detzems Daniel Haag keine Chance lässt, so hatte auch die Görres-Elf mit 2:4 das Nachsehen. Foto: Jens Reh

Bereits zum vierten Mal in Folge konnte die SG Kordel im Heimspiel gegen die SG Detzem dreifach punkten. Durch die Siegesserie kämpfte sich das Team von Alexander Roso aus dem Tabellenkeller hinaus. Erfolgsgarant für den Heimsieg über Detzem, dessen Trainer Marc Görres noch vor einem Jahr in Kordel die Trainerbank drückte, war Stürmer Marc Willems mit seinem frühen Doppelpack.

Für die abstiegsbedrohte SG Detzem begann das Duell bei der SG Kordel nach Plan. Lukas Kollmann (8.) sorgte in der Anfangsphase für die Gästeführung. Bei der SG Detzem musste Marc Görres an alter Wirkungsstätte zudem von Beginn an selbst die Schuhe schnüren. „Es war definitiv mehr drin. Wir haben eigentlich die Nadelstiche gesetzt, waren aber dann leider zu oft unachtsam in der Abwehr. Zudem hatten wir vor der Halbzeit noch das 2:2 auf dem Fuß“, sagte Görres. Geholfen hat dies letztlich aber nichts. Marc Willems (19., 25.) drehte die Partie noch vor der Pause zugunsten der Hausherren und ebnete somit den Weg zum wichtigen Heimsieg. Nach der Pause kam die SG Kordel zunächst besser in die Partie und konnte durch den Treffer von Marvin Roth (52.) die knappe Führung vorerst ausbauen. Doch noch gab sich der Vorletzte nicht auf und kam durch Christoph Wagner (87.) noch mal zum Anschlusstreffer. Am Ende reichte es allerdings nicht ganz, um etwas Zählbares mitnehmen zu können. Auch weil Alexander Roso, Spielertrainer der SG Kordel, in der Nachspielzeit den 4:2-Endstand herstellen konnte. „Die erste Viertelstunde ging an Detzem. Da haben wir verdient zurückgelegen. Nachdem wir in Führung waren, müssen wir das Ergebnis einfach früher klar gestalten“, resümierte Alexander Roso nach der Partie. Durch die Niederlage in Welschbillig sinken die Chancen auf den Klassenerhalt bei der SGD erheblich. Nur ein kleines Wunder könnte den Aufsteiger in Reichweite zum drittletzten Platz bringen. 

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