11.11.2017

Kreisliga B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Robin Schreiner – SG Kanzem

„Im taktischen Bereich arbeiten“

11ER: Herr Schreiner, Sie haben das Traineramt von Michael Weiler zusammen mit Andreas Fischer und Carlo Müller übernommen. Welche Gründe gab es für diese Entscheidung?
Robin Schreiner: Eines vorweg: Mit der Person von Michael Weiler hat das nichts zu tun. Er hat immer alles versucht und gegeben. Wenn man sich aber die Tabelle anschaut, merkt man, dass die Luft immer dünner wird. Der Vorstand wollte nun noch mal neuen Schwung in die Mannschaft bringen, damit vor der Winterpause hoffentlich noch ein paar Punkte gewonnen werden können. Nur so kommt das rettende Ufer nach der Winterpause noch in Reichweite. Es war also eine rein sportliche Entscheidung. 


11ER: Bis zum ersten Nichtabstiegsplatz sind es elf Punkte. Kam dieser Veränderungsversuch möglicherweise schon zu spät?
Robin Schreiner: Wir haben in den letzten Spielen eine gute Leistung gezeigt. Zu Saisonbeginn gab es aber
viele Verletzte. Es stießen auch viele Spieler zu uns, die aus dem Jugendbereich kamen. Da mussten wir am Anfang Lehrgeld zahlen. Gegen Nittel haben wir sehr stark gespielt und gegen Krettnach die gleiche Leistung gezeigt. Da hat vielleicht auch ein bisschen das Glück gefehlt. So stehen wir immer noch mit zwei Punkten da. Deshalb ist die Entscheidung zum Hinrundenende gefallen. 

11ER: Was muss sich ändern, um das Ruder noch rumzureißen? Michael Weiler sprach öfter die schwache Chancenverwertung an.
Robin Schreiner: Die Chancenverwertung ist eine Sache, aber hinten fehlt uns die Stabilität. In den letzten Jahren hat uns eine starke Abwehr ausgezeichnet. Jetzt haben wir nach der Hinrunde fast so viele Tore wie in den letzten beiden Jahren zusammen. Wir werden im taktischen Bereich arbeiten und versuchen, in der Grundordnung sicher zu stehen. Dann kommen auch Chancen irgendwann.

11ER: Gibt es interne Ziele bis zur Winterpause?
Robin Schreiner: Interne Ziele haben wir keine ausgegeben. Am besten holen wir schon gegen Freudenburg den ersten Dreier. Dann könnte man gegen Irsch, einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, nachlegen. 

11ER: Das Hinspiel verlor man mit 2:5. Wo sehen Sie die Stärken der Freudenburger?
Robin Schreiner: Freudenburg verfügt offensiv über ein enormes Potenzial. Florian Henn hat in der Rheinlandliga gespielt. Dazu kommen Marlin Scheid, mit dem ich in der Jugend zusammengespielt habe, und Kim Schu. Für mich zählen sie zu den offensivstärksten Teams der Liga. 

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