14.04.2018

Kreisliga A, Trainer-Interview: Helmut Freischmidt – DJK St. Matthias

„Haben vor keinem Gegner Angst“

11ER: Hallo Herr Freischmidt, beim SV Föhren ist am letzten Wochenende endlich der Knoten geplatzt. Wie viele Siege werden Sie brauchen, um den Klassenerhalt einzutüten?
Helmut Freischmidt: Ich denke, wir sollten schon noch bis zu zehn Punkte holen. Gegen Schweich und Kordel müssen wir unbedingt noch gewinnen, vor allem auch, weil Schweich in der Woche darauf auch noch gegen Konz II spielt. Ein paar Punkte müssen wir also schon noch sammeln. 


11ER: Was hat Ihrer Meinung nach den Ausschlag gegeben, um in Föhren endlich mal wieder erfolgreich zu sein?
Helmut Freischmidt: Wir haben es geschafft, über 90 Minuten die Konzentration hochzuhalten. Vor allem haben wir es fertig gebracht, dann auch einen Vorsprung zu verteidigen, nicht so wie in den vergangenen Wochen. Die Bereitschaft war einfach ein Stück weit höher als zuvor. Wir haben gemerkt, dass es uns nichts bringt, wenn wir lange mithalten und dann doch noch ein dummes Gegentor bekommen. Wir müssen uns schon 90 Minuten quälen, um erfolgreich zu sein.

11ER: Nun wartet kein geringerer Gegner als der Spitzenreiter. Worauf müssen Sie gegen den TuS Schillingen besonders Acht geben?
Helmut Freischmidt: Ich habe da erst mal vor gar keinem Gegner Angst. Keine absolut überragende Mannschaft spielt derzeit in der Klasse. Auch Schillingen hatte schon Spiele, die sie nicht so gut gestalten konnten. Die Meisterschaft wird ja nicht am Sonntag entschieden. Aber uns ist schon klar, dass wir auf den ein oder anderen Spieler besonders achten müssen. Schillingen ist eine eingespielte und kompakte Mannschaft, dem sind wir uns schon bewusst. Schillingen wird uns sicher auch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich sehe Schillingen da eher unter Druck als uns. 

11ER: Wie werden Sie Ihr eigenes Team einstellen und wie soll Schillingen letztlich geknackt werden? Der letzte Heimsieg liegt immerhin mehr als ein halbes Jahr zurück.
Helmut Freischmidt: Ich denke, wenn wir so auftreten wie gegen Föhren, dann ist mir nicht bange, dass wir eventuell erfolgreich vom Platz runtergehen werden. Diese Negativserie zuhause war uns eigentlich bis dato noch gar nicht bewusst. Ich glaube, dass es für Schillingen genauso schwer wird wie auch für uns. 

11ER: Wären Sie gegen den Tabellenführer mit einem Remis zufrieden?
Helmut Freischmidt: Ja, natürlich könnten wir mit einem Punkt gegen Schillingen erst mal leben. 

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