31.01.2018

„Ist Ü-Fußball gesund?“

Infoveranstaltung des Fußballverband Rheinland – Nationalmannschafts-Arzt am 20.02. zu Gast in Schweich

Auch abseits des Ligawettbewerbs messen sich AH-Fußballer mit anderen Teams. Aber wie viel kann man sich im fortgeschrittenen Alter zumuten? Foto: Fußballverband Rheinland e.V.

Vier Welt- und drei Europameisterschaften hat Prof. Dr. Tim Meyer als Arzt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft miterlebt, darunter natürlich auch der Weltmeistertitel 2014 in Brasilien. Am 20. Februar ist Meyer ab 19.00 Uhr zu Gast im Leinenhof in Schweich und referiert zum Thema „Ist Ü-Fußball gesund?“. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Fußball spielen ist längst keine Frage des Alters mehr. In Zeiten grundflächender medizinischer Versorgung erfreuen sich AH-Mannschaften immer größerer Beliebtheit. Ob Ü35-Kreispokale oder Freundschaftsspiele: Die Freude am Sport wird auch nicht durch schwindende Kondition gemindert. Dennoch stellt sich gerade bei Verletzungen den Spielern immer wieder die Frage, ob die Belastung dem eigenen Körper wirklich guttut. Auch Arbeitgeber und Versicherungen haben ein Interesse an neuesten Erkenntnissen auf diesem Gebiet. Ist Ü-Fußball also wirklich gesund? Die Antwort hat Prof. Dr. Tim Meyer, der in seinem Vortrag aufzeigt, dass Fußball gesundheitsförderlich ist. Dies belegen auch skandinavische Untersuchungen, die darauf hinweisen, dass die vielfältige Belastung beim Kicken zur Vorbeugung von Diabetes und Herzkranzgefäßverkalkung dient. Auch das Risiko anderer Erkrankungen sinkt. Auf der Gegenseite stellen Ü-Fußballer eine Risikogruppe für Herz-Kreislauf-Zwischenfälle dar. Basierend auf diesen Erkenntnissen, stellt Meyer ein Modell vor, das die gesundheitlichen Vorteile in den Vordergrund rückt, ohne übermäßige Risiken einzugehen. Eine Veranstaltung, die sich vor allem für aktive AH-Spieler lohnt. Anmeldungen sind noch bis zum 9. Februar per E-Mail an stephan.urmitzer@fv-rheinland.de möglich. 

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