27.05.2017

Fazit: Andreas Arens – Stv. Abteilungsleiter Fussball DJK III

„Rühriger Verein – tolle Bedingungen“

Damit hatten auch die kühnsten Optimisten im Trierer Süden nicht gerechnet: Die dritte Mannschaft der DJK St. Matthias wurde Meister in der Kreisliga D Trier/Eifel. Am Ende stehen 21 Siege, drei Remis und nur zwei Niederlagen zu Buche. Das beeindruckende Torverhältnis lautet 109:26.

Am letzten Spieltag stand das Topspiel gegen den Tabellenzweiten SSG Kernscheid II an – und auch hier zeigte die Mannschaft von Kult-Trainer Jupp Karthäuser, was sie in den Monaten zuvor so stark gemacht hatte: Einer war für den anderen da. Kampf und Einsatz waren in einer intensiven Partie, in der die SSG bis zum Ende alles gab, Trumpf. Aber auch spielerisch und taktisch war die Handschrift des im vergangenen Sommer vom Nachbarn, der Spvgg. Trier, zur DJK gewechselten Coachs deutlich erkennbar. „Jupp hat uns immer super eingestellt und das Optimale aus uns
herausgeholt“, strahlte Ralf Thon – mit zehn Treffern drittbester Torschütze der DJK St. Matthias III hinter
Ahmad Abdallah (29) und Sebastian Maas (11) – kurz nach dem Abpfiff des Kernscheid-Spiels. Der 31-jährige Offensivmann zählt schon lange zu den Stützen der „Dritten“ und freut sich über den Wandel jener Mannschaft, die während der vergangenen Saison mangels personeller Masse noch vorübergehend vom Spielbetrieb hatte abgemeldet werden müssen: „Früher waren wir die Prügelknaben und haben uns abschlachten lassen, heute stehen wir zu Recht ganz oben. Jetzt wollen wir auch in der neuen Saison versuchen, wieder Meister zu werden – und dann natürlich auch aufzusteigen.“ Da nämlich die zweite Garnitur der Mattheiser den Sprung von der C- in die B-Klasse verpasst hat, darf die Dritte nicht hoch. Coach Jupp Karthäuser, der vor wenigen Wochen 50 Jahre jung geworden und selbst bei Bedarf immer noch auf dem Platz die filigrane Schaltzentrale ist, kann das Lob seiner Schützlinge nur zurückgeben: „Ich bin total stolz auf die Jungs. Die DJK ist ein rühriger Verein mit tollen Bedingungen. Es gilt, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Dieser Erfolg macht Hunger auf mehr.“

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