22.12.2017

Comeback in der Wolfsberghalle

Mitternachtsturnier der SSG Mariahof lebt wieder auf

Tobias Spruck (am Ball) und der FSV Tarforst II sind gern gesehene Gäste bei jedem Turnier. Beim Mitternachtsturnier in der Wolfsberghalle ist der FSV mit Trier-Mattheis Topfavorit. Foto: Archiv

Vorhang auf für ein Traditionsturnier, das in den letzten Jahren fast schon in Vergessenheit geriet: Am 30. Dezember kommt es in der Wolfsberghalle auf Mariahof zum Comeback des traditionellen Mitternachtsturniers, das sich in diesen Jahr Engeln-Bau-Cup nennt. Der Mariahofer Bauunternehmer ist Sponsor und Namensgeber der Veranstaltung, an der exklusiv Vereine aus der Stadt Trier teilnehmen. 

Ausrichter SSG Mariahof hatte sich schon im Vorfeld für eine Neuauflage des seit den 90er-Jahren ausgetragenen Mitternachtsturniers stark gemacht. In 2015 zum letzten Mal ausgetragen, wird es am 30. Dezember zu einem Turnier-Comeback kommen. Zwischen 1990 und 2010 wurde das Mitternachtsturnier jährlich ausgetragen. Traditionsklubs wie Eintracht Trier und der damals noch in der Oberliga bzw. Verbandsliga spielende VfL Trier zählten zu den Zugpferden der Veranstaltung, an der auch viele überkreisliche Mannschaften wie der damalige Verbandsligist SG Haag/Horath teilnahmen. Wenn am 30. Dezember um 19.30 Uhr der Startschuss fällt, sind es vor allem zwei Teams aus der A-Klasse, die das Rennen machen könnten, denn es haben sich die DJK St. Matthias und der FSV Tarforst II angekündigt. Neben den beiden A-Ligisten haben auch die B-Ligisten TuS Euren, SSG Kernscheid, SV Olewig und VfL Trier ihr Kommen zugesagt. Das Zwölferfeld komplettieren die C-Ligisten DJK St. Matthias II, FSV Kürenz, TSG Biewer, SSG Mariahof und TuS Euren II. Einziger D-Ligist ist die zweite Mannschaft des Ausrichters. Die SSG Mariahof II ist in der D-Liga Trier/Eifel derzeit auf Platz vier notiert und hat die Chance zum Aufstieg, sofern es der ersten Mannschaft gelingt, in die Kreisliga B aufzusteigen. Geht man von der Wertigkeit der Teams aus, sollten die beiden A-Ligisten das Rennen machen. Sowohl die Mattheiser als auch Tarforsts zweite Garnitur, die traditionell starke Teams zu den Hallenturnieren entsenden, sind technisch versiert und gelten als Künstler auf dem Hallenparkett. Aber auch Gastgeber SSG Mariahof kann den vermeintlichen Favoriten ein Bein stellen und selbst ins Finale vorstoßen, denn technisch gute Kicker gibt es bei der von Benny Weiler gecoachten Mannschaft zur Genüge. Dem Sieger und Finalisten winken kleinere Geldpreise und ein Wanderpokal. Die Wolfsberghalle dürfte gut gefüllt sein, wenn sich um Mitternacht die Finalisten gegenüberstehen.

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