02.09.2017

Kreisliga-A, Trainer-Interview: Gerd Morgen – TuS Schillingen

„Klare Marschrichtung“

11ER: Ihre Mannschaft ist bislang noch ungeschlagen. Wie lautet Ihr Fazit zum Saisonstart?
Gerd Morgen: Mein Fazit ist nach einer durchwachsenen Vorbereitung, in der meist zwei Drittel der Mannschaft aus nachvollziehbaren Gründen fehlten, positiv. Wir haben noch nicht den optimalen Fitnesszustand und wollen diesen aufholen, deshalb bin ich mit den bisherigen Leistungen sehr zufrieden. Mit 12:0 haben wir ein außergewöhnliches Torverhältnis. Es war aber auch eines unserer Ziele, in dieser Saison mehr Wert auf die Balance zu legen. 80 Tore waren gut, aber 30 Gegentreffer sind in der Relation zu viel.


11ER: Was klappt bisher besser als in der letzten Saison?
Gerd Morgen: Wir haben natürlich an der Defensivarbeit gemäß den Möglichkeiten einer Kreisligamannschaft gearbeitet. Wir wollen dem Gegner Aufgaben stellen, bei der man erst die Lösung finden muss. Es hat auch viel damit zu tun, ob ich eher offensiv oder defensiv denke. 

11ER: Der Tus Schillingen spielt seit Jahren in der A-Klasse ganz oben mit. Was fehlte bisher zum Aufstieg?
Gerd Morgen: Wenn man sich die letzte Saison ansieht, waren es mit zwei Punkten nicht viele. Ein Sieg mehr und man wäre aufgestiegen. Wir sind mit zehn Siegen gestartet, dann ist mit Matthias Werner ein wichtiger Spieler weggefallen. Wir brauchen jetzt keine Hypothesen aufzustellen, ob wir mit ihm das ein oder andere Spiel mehr gewonnen hätten. Wir haben auch gegen Ralingen und Ehrang Eigentore gemacht. Solche Dinge passieren und sollten nicht überbewertet werden. 

11ER: Im nächsten Spiel wartet die SG Detzem. Haben Sie den Saisonstart des Aufsteigers verfolgt?
Gerd Morgen: Detzem hat fast das umgekehrte Torverhältnis. Es ist für sie in der neuen Klasse schwierig nach den Abgängen von Trainer und einigen Spielern. Es ist schade, wenn die Mannschaft, die aufsteigt, nicht die gleiche ist. Marc Görres hat schon in Welschbillig gute Arbeit geleistet, aber er kann auch nur mit den vorhandenen Möglichkeiten arbeiten. Mit Gustav Schulz fehlt Detzem ein wichtiger Spieler. 

11ER: Welchen Gegner erwarten Sie?
Gerd Morgen: Detzem braucht Punkte und der Platz in Detzem ist nicht der beste. Im Normalfall sollten wir fähig sein, einen Gegner wie die SG aktiv zu bespielen. Der Platz könnte das schwierig machen, aber auch schon gegen Pluwig zeigten wir, dass wir fighten können, wenn der spielerische Aspekt nicht gegeben ist. Drei Punkte sind daher
die klare Marschrichtung.

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