02.09.2017

Kreisliga-A, Trainer-Interview: Marc Görres – SG Detzem

„Große Personalprobleme“

11ER: Wie beurteilen Sie den Saisonstart?
Marc Görres: Es war das erwartet schwere Auftaktprogramm. Derzeit zahlen die Jungs einfach noch Lehrgeld. Die Mannschaft muss verinnerlichen, dass sie in jedem Spiel über ihre Grenzen hinausgehen muss. Phasenweise gelang dies gegen St. Matthias und Ehrang. Die Chancen waren in diesen Momenten da. Kleinigkeiten haben aber in solchen Situationen bisher noch gefehlt. Gegen Föhren haben wir dann natürlich noch mal eine absolute Packung bekommen. 


11ER: Woran liegt es, dass man sich nach der Aufstiegssaison bisher so schwer tut?
Marc Görres: Kampf- und Laufbereitschaft müssen einfach in jedem Spiel vorhanden sein. Von elf Stammspielern aus der Aufstiegsmannschaft sind nur fünf übrig geblieben. Zusätzlich fehlten noch sieben Spieler aus anderen diversen Gründen im Auftakt. Somit fehlte uns in den ersten Spielen quasi eine komplette Mannschaft. Der Umbruch in einer höheren Liga ist dann natürlich brutal und eine große Herausforderung für jeden Einzelnen. 

11ER: Wie steht es um die personelle Situation in der Mannschaft? Wird es gegen Schillingen Veränderungen im Vergleich zur 0:8-Klatsche in Föhren geben?
Marc Görres: Nico Schulz (Meniskusriss), Tobias Schu (Muskelriss), Philipp Klappert (Kreuzbandriss), Paul Hofmann (Kniebeschwerden), Peter Follmann (Knöchelverletzung/Bänderriss), Jonas Koch (unberechtigte Rotsperre an den falschen Spieler) und Florin Apostol (Heimurlaub) fehlen uns gegen Schillingen. Von daher ist die Personaldecke momentan enorm dünn. Da gilt es, die beste Mannschaft zusammenzubasteln. 

11ER: Nun steht das Heimspiel gegen einen Titelaspiranten aus Schillingen auf dem Programm. Wie werden Sie versuchen, die Hochwälder zu knacken?
Marc Görres: Schillingen ist natürlich absoluter Favorit, aber es kann immer mal wieder eine Überraschung geben. Wir wissen um die Stärken und Schwächen der Schillinger. Vor allem gilt es aber, unser eigenes Spiel mal durchzusetzen. Aber auch Glück gehört dazu. Das müssen wir uns dann mal erzwingen. Ich schätze Gerd und seine Arbeit, werde aber natürlich versuchen, ihm ein bisschen in die Suppe zu spucken.

11ER: Mit welchem Ziel gehen Sie in die Partie gegen Schillingen?
Marc Görres: Die Situation ist mir eigentlich egal. In der Regel fordere ich immer eine Siegermentalität. Wenn der Spielverlauf nur ein Remis hergibt, dann kann ich auch damit gut leben. 

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