02.09.2017

Vorberichte, Kreisliga-B Trier/Saar: Duell der Aufsteiger

SV Trier-Irsch erwartet die SG Butzweiler

Matondo Makiadi (re.) kam vom CS Grevenmacher in Triers Weinort. Der frühere Salmrohrer soll mit Fabian Hamm im Sturm wirbeln. Jetzt geht‘s nach Wasserliesch. Foto: Archiv

An der Tabellenspitze konnte sich der SV Tawern mit der optimalen Punkteausbeute einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Diesen muss man nun gegen den Absteiger aus Nittel bestätigen. Im Duell der beiden Topteams Wasserliesch und Olewig geht es für beide Mannschaften darum, nicht den Anschluss zur Spitzengruppe zu verlieren. Im Tabellenkeller wollen Kanzem gegen Kernscheid und Euren gegen den SV Krettnach punkten. Zudem treffen mit Irsch und Butzweiler die beiden Aufsteiger aufeinander.

SV Tawern - SG Nittel
Tawern, So. 3.9., 14.30h
Für den SV Tawern läuft bislang alles wie geplant. Nach leichteren Schwierigkeiten gegen Euren und Trier-Irsch zeigte das Team von Christian Gales couragierte Leistungen auf hohem spielerischen Niveau. Nun könnte mit Absteiger Nittel der erste Gradmesser warten: Die Mannschaft von Ralf Reger startete mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Saison. Dabei kassierte das Team aber schon acht Gegentreffer. Gegen den SV Tawern sollte man eine konzentrierte Abwehrleistung zeigen, denn die SVT-Offensive lässt sich nicht zweimal bitten. Bisher verschliefen die Nitteler auch meist die Anfangsphase der Partie, doch die Rückstände glich man stets aus. Hinten standen die Tawerner in den ersten Saisonspielen jedoch sicher. Bei Christian Gales und seinen Tawernern ist die Vorfreude groß: „Nittel hat das letzte Spiel auch gewonnen. Man kennt sich und weiß, mit wem man es zu tun hat. Von daher bin ich gespannt auf diese Partie mit vielen Zuschauern. Wir freuen uns drauf.“

SV Trier-Irsch - SG Butzweiler
Irsch, So., 3.9., 14.30h
Es ist das Duell der beiden Aufsteiger: Mit drei Punkten aus drei Spielen verbuchten die Irscher die dreifache Punktzahl der Butzweilerer. Diese blieben in den ersten beiden Saisonspielen gegen die gestandenen B-Klassen-Teams Olewig und Tawern ohne Chance. Zehn Gegentore kassierte das Team von Frank Laudwein in diesen zwei Partien. Am letzten Spieltag konnte man jedoch endlich punkten. Irsch zeigte gegen Tawern eine bessere Leistung, zahlte aber ebenfalls in der zweiten Halbzeit Lehrgeld. Gegen Butzweiler kann Christian Ringel, Trainer des SV Trier-Irsch, aber auf einen größeren Kader setzen: „Gegen Butzweiler sind wieder viele zurück. Es wird ein kampfbetontes Spiel. Butzweiler wird auch bald punkten müssen und wir wollen zuhause gewinnen.“

VfL Trier - SG Saartal II
Heiligkreuz, So., 3.9., 15.00h
Noch sind der VfL Trier und die Saartal-Reserve sieglos. Das soll sich für beide Teams im direkten Aufeinandertreffen
ändern. Dem Verlierer droht, noch vor dem fünften Spieltag den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu verlieren. Sebastian Oberbillig, Trainer des VfL, ist sich der angespannten Situation bewusst: „Wir haben momentan eine schwierige Phase. Wir machen entscheidende Fehler.“ SGS-Trainer Peter Benzschawel versuchte das Spiel zu verlegen, doch auch so ist in Heiligkreuz etwas gutzumachen: „Im letzten Jahr war gegen den VfL nicht viel zu holen. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, aber ein schweres.“ Will der VfL punkten, müssen die Fehler in der Defensive gestoppt werden. Neun Gegentore in drei Partien sprechen eine deutliche Sprache.

SV Wasserliesch - SV Trier-Olewig
Wasserl., So., 3.9., 15.30h
Wasserliesch sicherte sich am letzten Spieltag den ersehnten ersten Dreier der Saison. Besiegt man auch den SV Olewig, kann man in der Tabelle weiter klettern. Noch ist man in dieser Spielzeit ohne Niederlage und das soll auch so bleiben. Laut Trainer Carlo Lambert wird das allerdings keine leichte Aufgabe, denn der SVO präsentierte sich gegen die SG Kanzem angriffslustig: „Olewig ist für mich die beste Mannschaft in der Klasse. Entsprechend schwierig wird es. Nach letzter Woche werden sie mit breiter Brust zu uns kommen.“ Auf dem heimischen Geläuf wird es für die Wasserliescher darauf ankommen, die Olewiger Offensive zu stoppen. Mit 13 Treffern stellt der SVO den stärksten Angriff der Liga.

TuS Trier-Euren - SV Krettnach
Euren, So., 3.9., 16.00h
Für Euren gibt es keine Ausreden mehr. Nach der schwierigen Saison 16/17 verpatzte der TuS den Start in die neue Spielzeit. Noch immer steht die Null auf dem Punktekonto und mit dem SV Krettnach tritt ein noch ungeschlagenes Team die Reise nach Euren an. Dabei ist SVK-Trainer Achim Lauterbach aber alles andere als zufrieden, denn einen Sieg verbuchte sein Team bisher nicht. Deswegen hat Lauterbach gegen die Eurener ein klares Ziel: „Wir wollen endlich den ersten Dreier einfahren.“ Dafür muss der SV Krettnach Tore schießen, das große Manko ist jedoch die Chancenverwertung. In drei Partien schossen die Krettnacher nur drei Tore, der TuS Euren sogar noch eines weniger. Ein Offensivfeuerwerk ist bei diesem Spiel also nicht zu erwarten. Für TuS-Coach Chris Jahn zählen ohnehin nur die ersten Punkte: „Fußball ist nun mal ein Erlebnissport. Wir müssen uns endlich für unsere Leistung belohnen.“

SG Kanzem - SSG Kernscheid
Kanzem, So., 3.9., 14.30h
Nach der 0:7-Pleite gegen Olewig stellt die SG Kanzem die schwächste Defensivreihe der Liga. Auch im Spiel nach vorne klemmt es noch, bei bisher erst zwei erzielten Toren. Für Volker Wagner und die SSG Kernscheid verlief der Saisonstart hingegen zufriedenstellend. Die SSG besiegte Olewig im Derby und mit zwei weiteren Unentschieden ist man in der neuen Spielzeit noch ungeschlagen. Ob die SG Kanzem das ändern kann, ist fraglich.

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