31.03.2018

Vorbericht, Kreisliga C-Mo/Ho: Österliche Punktesuche

Gegensätzliche Konstellationen – klare Vorgaben

Beurens Routinier Niko Hauprich (blaues Trikot) weiß, was die Stunde geschlagen hat. Die Hochwälder sind Vorletzter und brauchen dringend Punkte. Foto: Archiv

Beuren gegen Longuich: Vor der Saison ein Spitzenspiel mit hohem Unterhaltungswert, heuer eine Partie mit extremen Gegensätzen. Beuren spielt gegen den Abstieg, Longuich möchte derweil seine komfortable Ausgangsposition im Aufstiegskampf beibehalten und wenn möglich ausbauen. Vor allem für Beuren wird die Aufgabe alles andere als ein Spaziergang.

Nach den Niederlagen gegen Osburg, Pluwig und Geisfeld kündigte Beurens Trainer Jörg Lauer eine interne Mannschaftssitzung an. Diese wird am Dienstag nach dem Training die künftige Richtung weisen und einige Positionen klären. „Durch die gravierenden Personalprobleme fehlt es uns an Qualität im Kader. Denn die Jungs, die aus der Zweiten nach oben stoßen, können nicht auf dem Niveau von Longuich, Gutweiler oder Leiwen mithalten. Auch die Einstellung zum Fußball an sich ist bei Einigen unzureichend.“ Dennoch lobt Lauer, der erst im Winter in den Hochwald wechselte, die große Kameradschaft und den hervorragenden Zusammenhalt. Doch allein mit Kampf und Ehrgeiz wird man keine Spiele gewinnen können. „Wir müssen es wieder schaffen, mehr Ordnung in unsere Aktionen zu bekommen. Klar ist, dass wir gegen einen so offensivstarken Gegner wie Longuich defensiver agieren müssen.“ Bei den Niederlagen in Pluwig (1:2) und Geisfeld (2:3) fehlte die Klasse im Tor und auch die Disziplin. So habe sich der Torwart nach einem Eckball das 1:2 selbst reingefaustet und in Geisfeld war Florian Mohsmann nach seiner Einwechslung keine zwei Minuten auf dem Platz, als er zweimal unmotiviert dazwischengrätschte und flugs mit Gelb-Rot wieder runter musste. „Beim 2:3 müssen wir den Ball viel früher klären“, meint Lauer. „Wir sollten defensiver spielen und kompakter sein.“ Im Lager des Ligaprimus herrscht derzeit eitel Sonnenschein. Spielertrainer Bastian Hennen darf erstmals aus dem Vollen schöpfen und will auch in Beuren nichts dem Zufall überlassen. „Die Rollen sind klar verteilt, doch wir müssen auch in Beuren 100 Prozent Leistung bringen, sonst wird es ganz schnell mal eng. Auch Beuren hat Spieler mit Qualität.“
Beuren, Sa., 31.3., 17.00h

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